DJ MIDDAY BRIEFING - Märkte
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MÄRKTE AKTUELL (13.22 Uhr)
INDEX Stand +-% Nasdaq-Future 1.791 0,3 S&P-500-Future 1.373 0,1 Euro-Stoxx-50 3.847 1,3 Stoxx-50 3.301 1,3 DAX 6.972 1,3 FTSE 6.072 1,2 CAC 4.969 1,0 Nikkei-225 13.825 -0,7 EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 115,30% -35
AUSBLICK AKTIEN USA
Der durch die Schlagzeilen um die Anleiheversicherer Ambac und MBIA ausgelöste Schub dürfte auch am Berichtstag weiter anhalten und den US-Börsen Eröffnungskurse über Vortagesniveau bescheren. Das Fehlen schlechter Nachrichten dürfte stützen, sagt Claire Collingwood, Händlerin bei CMC Markets. "Gestern haben die Anleiheversicherer den ganzen Markt gezogen, dieser Umstand dürfte sich heute fortsetzen", so Collingwood mit Blick auf die positiven Vorzeichen bei den US-Futures. Die Erzeugerpreise für Januar und der Index des US-Verbrauchervertrauens für Februar dürften mit die Richtung des Marktes bestimmen. Bewegung sei in Home Depot zu erwarten. Der Baumarktkettenbetreiber hat vorbörslich Viertquartalszahlen veröffentlicht, der Kurs gibt etwas nach.
AUSBLICK KONJUNKTUR +
14:30 Erzeugerpreise Januar
PROGNOSE: +0,4% gg Vm
zuvor: -0,1% gg Vm
Erzeugerpreise ex Nahrung/Energie
PROGNOSE: +0,2% gg Vm
zuvor: +0,2% gg Vm
16:00 Index des Verbrauchervertrauens Februar
PROGNOSE: 80,5 ; zuvor: 87,9
16:00 OFHEO, Hauspreisindex 4Q
AKTIEN EUROPA
Fester - Mit der Bestätigung guter Kredit-Ratings der US-Versicherer Ambac und MBIA durch die Agentur Standard & Poor's ist wieder Vertrauen in den Aktienmarkt zurückgekehrt. Rückenwind erhalten die Aktien aber auch von der Konjunktur: So hat der ifo-Geschäftsklima-Index aus Deutschland im Februar mit einem Wert von 104,1 die Konsenserwartung von Bankvolkswirten von 102,8 übertroffen. Die Nachrichten aus den USA sorgen wie schon am Montag für Kursgewinne von Finanzwerten. Banken legen im Schnitt um 2,2% zu und Versicherer um 2,3%. Vom ifo-Index profitieren die von der Konjunktur abhängigen Sektoren. So steigen die Aktien der Hersteller von Industriegütern und -dienstleistungen im Schnitt um 1,7%. Automobilwerte verteuern sich um 2,3%. Bauaktien und die Papiere der Bauzulieferer gewinnen durchschnittlich 1,9% hinzu. Eher defensive Sektoren wie Versorger, Pharma und Lebensmittelhersteller bleiben etwas zurück.
AKTIEN TOKIO
Leichter - Anfänglich habe die Nachricht über die Beibehaltung der S&P-Spitzenbonitätsbewertung für die US-Anleiheversicherer MBIA und Ambac Financial für Optimismus gesorgt. Dieser sei dann aber im späten Handel verflogen, hieß es. Zudem hätten Gewinnmitnahmen die Kurse gedrückt. Schwergewichte seien darüber hinaus durch wieder aufkeimende Sorgen über eine Abkühlung der US-Konjunktur belastet worden, erläuterten Börsianer. KDDI ermäßigten sich nach einer Herabstufung um 5,5% auf 615.000 JPY. Inpex Holdings gaben 4,1% auf 1,18 Mio JPY ab, Händler sprachen von Gewinnmitnahmen. Sharp verloren ihre zwischenzeitlichen Aufschläge wieder und schlossen unverändert bei 2.100 JPY. Sony will 100 Mrd JPY in eine LCD-Fabrik des Unternehmens investieren. Die Titel des Wettbewerbers legten dagegen um 1,2% auf 5.200 JPY zu, Analysten begrüßten den Schritt.
ANLEIHEN
Leichter - Die Renten-Futures haben im Verlauf deutlich ins Minus gedreht, nachdem sich das Geschäftsklima in der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland im Februar zum zweiten Mal in Folge verbessert hat. Charttechnisch liege im Bund-Future der nächste Widerstand bei 115,95%, gefolgt von 116,13%. Nachdem die Unterstützung bei 115,54% durchbrochen wurde, liege die nächste Unterstützungslinie bei 115,32%, heißt es am Markt. Das Tageshoch beim Bund-Kontrakt mit Fälligkeit März liegt bislang bei 115,75% und das -tief bei 115,19%.
DEVISEN
Der Euro zieht zum Dollar erneut an. Für einen Kurssprung hat der starke ifo-Index für das Geschäftsklima in Deutschland gesorgt, der den Euro schnell auf 1,4882 USD katapultiert hat. Laut Händlern passen die Daten ins Bild der zinspolitisch aggressiven Äußerungen von EZB-Präsident Trichet am Montag. Nun warte der Markt jedoch gespannt auf US-Daten zu den Erzeugerpreisen, zum Verbrauchervertrauen und zum Immobilienmarkt. Nach Ansicht technischer Analysten trifft der Euro bei 1,4955 USD auf den nächsten Widerstand. Danach wird bei der Zone zwischen 1,4955 und 1,4968 USD ein Widerstand gesehen, sollte der Euro mit möglicherweise schwachen US-Konjunkturdaten weiter steigen. Die nächste Unterstützung liege unterdessen bei 1,4863 USD.
Die Feinunze Gold wurde beim Vormittagfixing in London mit 934,20 USD festgestellt nach 937,75 USD am Montagnachmittag.
Europa Europa New York
(13.21) (7.15) (Späthandel Vortag)
EUR/USD 1,4879 1,4802 1,4823
USD/JPY 107,94 108,00 108,07
EUR/JPY 160,61 159,88 160,22
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DJG/flf/gos
(END) Dow Jones Newswires
February 26, 2008 07:38 ET (12:38 GMT)
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