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Europas Börsen schließer leichter - Großer Verfall verläuft ruhig

DJ Europas Börsen schließer leichter - Großer Verfall verläuft ruhig

FRANKFURT (Dow Jones)--Leichter haben die europäischen Börsen am Gründonnerstag geschlossen, wobei das Geschäft sich angesichts des großen Verfallstages vergleichsweise ruhig gestaltete. Der Euro-Stoxx-50 verlor 0,7% oder 24 auf 3.506 Punkte, der Stoxx-50 gab um 0,3% bzw 10 auf 2.941 Einheiten nach. Der Verfall deutlichen Überhangs an Verkaufs-Optionen habe zunächst für Käufe gesorgt, meinten Händler. Dazu brachten der Euro-Rückgang bzw die Erholung des Dollar Entspannung.

Der Preiseinbruch bei den Rohstoffen wurde hingegen als zweischneidiges Schwert betrachtet: Einerseits entlasten die sinkenden Materialkosten viele Unternehmen, andererseits könnte er Hinweis auf einen weltweiten Konjunktureinbruch sein.

Nach dem Verfall ging es aber wieder leicht nach unten. Händler erklärten dies mit anhaltender Verunsicherung sowie dem bevorstehenden Osterwochenende, das für Zurückhaltung gesorgt habe. Selbst der Index der Federal Reserve Bank von Philadelphia, der über die Aktivitäten im Verarbeitenden Gewerbe der Region Auskunft gibt, vermochte hieran nichts zu ändern. Obwohl er im März von minus 24,0 auf minus 17,4 Punkte gestiegen ist und damit über den Prognosen lag, dominierten die Abgaben.

Rohstoffwerte rutschen ab

Der Rohstoffsektor fiel wegen der scharfen Korrektur bei Öl-, Gold- und Metallpreisen um 4,4%. Damit scheint der bislang krisenresistente Sektor von Pessimismus der Anleger eingeholt zu werden. Eine zunehmende Zahl von Investoren sei der Meinung, dass sich der Sektor einer möglichen globalen Wachstumsschwäche, ausgehend von den USA, nicht werde entziehen können, hieß es im Handel.

Eine solche Entwicklung habe sich bereits in den vergangenen Tagen in deutlich volatileren Preisen für Industriemetalle abgezeichnet. Damit drohe dem Sektor die spekulative Luft auszugehen. Wer in den vergangenen Wochen auf steigende Kurse habe setzen wollen, habe das eigentlich nur bei Rohstoffen tun können, sagte ein Händler. Da jetzt aber bereits viele Anleger long positioniert seien, falle die Korrektur aufgrund der fehlenden Nachfrage bei nachgebenden Kurse entsprechend deutlich aus. Anglo American büßten 8,1% ein, Rio Tinto 4%. Auch die Energiewerte gaben mit 2,1% kräftig nach.

Banken uneinheitlich

Bankenwerte konnten sich mit einem Aufschlag von 0,8% erholen. Hier sei es offensichtlich auch wegen des Verfallstages zu Rückkäufen gekommen, meinten Händler. Trotzdem gab es wieder schlechte Nachrichten. Credit Suisse brachen nach einer vorbörslichen Gewinnwarnung um 6,4% auf 48,50 EUR ein. Ein Analyst sprach von "sehr, sehr schlechten Nachrichten" und betonte, Credit Suisse habe als erste Bank vor der Entwicklung im März gewarnt. Dagegen erholten sich HBOS um 6% auf 473 p.

Automobilwerte legen zu

Autotitel gehörten zu den Gewinnern am Markt. Sie profitierten vom deutlichen Rückgang des Ölpreises, aber auch von der Dollar-Erholung. Zudem sei der Sektor in den Vorwochen stark gefallen, was nun Rückkäufe nach sich gezogen habe, meinten Händler. BMW stiegen um 1,4% auf 34,23 EUR, Fiat immerhin um 1,5% auf 13,18 EUR.

Defensive Wert gesucht

Defensive Aktien aus den Sektoren Lebensmittel und Pharma hielten sich in dem nachgebenden Umfeld recht gut. Die Subindizes gewannen 0,4% bzw 1,9% hinzu. Unter anderem stiegen GlaxoSmithKline um 1,8% auf 1.069 p. Die Aktie sei günstig bewertet und habe eine hohe Dividenrendite, so ein Marktteilnehmer.

Europäische Schlussindizes am Donnerstag, den 20. März: 
=== 
           Index           Schluss-   Veränd.    Veränd.    Veränd. 
                            stand      abs.       in %    % seit Jahresbeginn 
DJ Europe  EuroSTOXX50     3505,90    -23,64     -0,67    -20,32 
           STOXX 50        2941,32     -9,83     -0,33    -20,16 
           STOXX 600        296,83     -0,65     -0,22    -18,60 
London     FTSE 100        5495,20    -50,40     -0,91    -14,89 
Frankfurt  Xetra DAX       6319,99    -41,23     -0,65    -21,66 
Paris      CAC40           4533,72    -22,23     -0,49    -19,24 
Amsterdam  AEX              425,79     -1,15     -0,27    -17,45 
Athen      ASE             3760,79    -64,37     -1,68    -27,38 
Brüssel    BEL-20          3623,02    -18,46     -0,51    -12,22 
Kopenhagen KFX              405,02     -7,09     -1,72    -12,74 
Dublin     ISEQ            6158,82   +319,14     +5,47    -11,18 
Helsinki   HEX             9190,48   -194,01     -2,07    -20,76 
Istanbul   IMKB-100       39847,79  -1059,21     -2,59    -28,25 
Lissabon   PSI General     3204,84     -5,06     -0,16    -22,29 
Madrid     IBEX 35        12964,20     -0,50      0,00    -14,61 
Mailand    S&P/MIB        30371,00   -502,00     -1,63    -21,22 
Oslo       All-Share        459,48     -3,80     -0,82    -19,39 
Prag       PX              1496,80    -23,60     -1,55    -17,54 
Moskau     RTS             1946,79    -69,65     -3,45    -15,01 
Wien       ATX             3569,32    -28,96     -0,80    -20,91 
Zürich     SMI             7009,86    -63,13     -0,89    -17,38 
=== 
   DJG/raz 
 

(END) Dow Jones Newswires

March 20, 2008 13:44 ET (17:44 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

© 2008 Dow Jones News
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