New York (BoerseGo.de) - Der Automobilriese General Motors (GM) wird von einer staatlichen Pensionsversicherungsagentur wegen geforderter Zahlungen von 1,5 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit Verpflichtungen des bankrotten Automobilzulieferers Delphi unter Druck gesetzt. Dies berichtete das “Wall Street Journal”. Demnach habe der Pensionsversicherer Pension Benefit Guaranty Corp. (PBGC) für Freitag den Gang zum Gericht angekündigt, um sich über den Zugriff auf Vermögenswerte Delphis Forderungen im Volumen von 900 Millionen Dollar zu sichern. PBGC wolle wegen Inkraftsetzung eines neuen Gesetzes und einer damit verbundenen Verteuerung eines Deals gegen General Motors vor dem 30. September vorgehen. Der Schritt des Pensionsversicherers sei weiters Folge des Ersuchens von GM und anderer Automobilhersteller an den Kongress, um staatliche Kredithilfen von bis zu 50 Milliarden Dollar. Delphi hat im Oktober 2005 einen Antrag auf Gläubigerschutz gestellt.
