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ots.CorporateNews: VR LEASING AG / "13. Eschborner Gespräche" bei der VR LEASING / ...

DJ ots.CorporateNews: VR LEASING AG / "13. Eschborner Gespräche" bei der VR LEASING / ...

Eschborn (ots) - 
 
"13. Eschborner Gespräche" bei der VR LEASING Globalisierung 2020: 
Ein Markt - drei Welten? 
 
Wie lassen sich Wohlstand und Nahrung auf der "kleiner" gewordenen 
Welt gerechter verteilen? Welche Lehren sind aus der internationalen 
Finanzmarktkrise zu ziehen? Braucht es gar eine "Weltregierung", um 
die entfesselten ökonomischen Kräfte zu kontrollieren? Die bereits 
traditionellen "Eschborner Gespräche" bei der VR LEASING nahmen sich 
unter dem Motto "Globalisierung 2020: Ein Markt - drei Welten" auch 
bei ihrer 13. Ausgabe wieder eines großen Themas an. Vor rund 250 
Gästen und Medienvertretern diskutierten Dr. Heiner Geißler 
(Bundesminister a. D.), Oswald Metzger (Publizist), Prof. Dr. Dr. 
h.c. Rüdiger Pohl (Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre 
"Geld und Währung" an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) 
und Bianca Buchmann (Geschäftsführende Gesellschafterin Hospital 
Engineering GmbH). Wie in den Vorjahren wurde die Runde von der 
Fernsehjournalistin Sandra Maischberger moderiert. 
 
Verantwortung aus Tradition 
 
Der Vorstandsvorsitzende der VR LEASING, Reinhard Gödel, verwies 
in seiner Begrüßungsrede auf die Popularität der Gesprächsreihe. Mit 
dem gewählten Diskussionsthema liege man einmal mehr auf der Höhe der 
Zeit. Die von der internationalen Finanzkrise erzeugten Verwerfungen 
der vergangenen Wochen verdeutlichten, wie hochbrisant es zugehen 
könne im "Global Village". Mit Blick auf die in die Kritik geratenen 
Banken und Manager hielt es Gödel mit Friedensnobelpreisträger und 
Mikrokredit-Begründer Muhammad Yunus. Dieser hatte vor kurzem 
gefordert, es müsse mehr Unternehmen geben, deren Ziel nicht 
maximaler Gewinn, sondern höchstmöglicher Nutzen für die Gesellschaft 
sei. Reinhard Gödel wörtlich: "Schon aus unserer Tradition im 
genossenschaftlichen FinanzVerbund heraus, nehmen wir 
gesellschaftliche Verantwortung ganz selbstverständlich wahr." Mit 
der von der VR LEASING tatkräftig und monetär unterstützten "genialen 
Idee" der Mikrokredite wolle sein Unternehmen Ländern in Mittel- und 
Osteuropa etwas zurückgeben. Schließlich sei man dort wirtschaftlich 
seit langem sehr erfolgreich tätig. "Deshalb helfen wir mit, damit 
sich dort mehr Menschen eigene Existenzen mit Zukunft und Potenzial 
aufbauen können", so Gödel. 
 
Humanisierung der Globalisierung 
 
Der ehemalige Bundesminister und CDU-Generalsekretär Dr. Heiner 
Geißler, seit 2007 Mitglied der globalisierungskritischen 
Organisation Attac, sprach sich energisch dafür aus, die 
Globalisierung human zu gestalten. "Wir brauchen jetzt eine globale 
und vor allem ökosoziale Marktwirtschaft. Denn in den vergangenen 
Wochen haben wir erlebt, dass der Kapitalismus gescheitert ist." Die 
globale Armut sei die Folge eines ungerechten Wirtschaftssystems, 
welches die Interessen der Menschen denen des Kapitals unterordne, so 
Geißler. Dabei habe doch vielmehr der Markt den Menschen zu dienen. 
An die Stelle des "Global Gambling mit Devisen und Derivaten" müsse 
der "geordnete Wettbewerb" treten, bei dem der Staat wieder "auf 
Augenhöhe mit der Wirtschaft" liege. Den Westen rief er auf, sich 
stärker als bisher für die Bekämpfung von Hunger und Armut sowie 
bessere Bildungschancen und mehr Umweltschutz einzusetzen - am besten 
mit einem "Global Marshall Plan". Ausdrücklich lobte Geißler das 
genossenschaftliche Bankenmodell - dies beruhe auf einem ethischen 
Fundament. 
 
Problematische Schutzschirme 
 
Auch der Publizist und Neu-Christdemokrat Oswald Metzger sprach 
von einer ungerechten Verteilung der weltweiten Ressourcen. 
Allerdings sei der globale Wettbewerb ein fester Bestandteil der 
Menschheitsgeschichte, so der bekennende Globalisierungsbefürworter. 
Von einem "Scheitern des Kapitalismus" könne selbst angesichts der 
internationalen Finanzkrise keine Rede sein. Klar sei, dass "wer 
hochriskante Geschäfte macht, auch verlieren können muss. Dabei darf 
derjenige sich aber anschließend nicht auf zu großzügige 
Schutzschirme verlassen." Die schärfste Waffe gegen übersteigerte 
Gier in unserem Wirtschaftssystem bleibe die Angst vor dem 
Totalverlust. Mit ihren Hilfekonstruktionen für die Finanzmärkte 
unterlaufe die Politik diesen Mechanismus. In erster Linie komme es 
nun auf Transparenz an den Märkten an. Diese durchzusetzen sei 
allerdings Aufgabe der jeweiligen staatlichen Aufsichtsgremien. 
Allerdings: "Global ordnen geht nicht. Wir wollen keine 
Weltinnenpolitik", sagte Metzger. 
 
Globalisierung nutzt den Menschen 
 
Der ehemalige "Wirtschaftsweise" Prof. Rüdiger Pohl erinnerte 
daran, dass die Weltwirtschaft durch die Globalisierung in den 
vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich gewachsen sei. Armut und 
Schuldenlast in den Entwicklungsländern seien deutlich 
zurückgegangen. Der Prozess der Globalisierung werde schon deshalb 
voranschreiten, weil er den Menschen nutze. Allerdings: In 
Deutschland habe die Globalisierung das Wachstum nicht beschleunigt. 
Grund dafür seien "schlechte Wettbewerbsbedingungen". Mit Blick auf 
die internationale Finanzkrise bemerkte Pohl bildhaft: "Wenn die 
Flüsse über die Ufer treten, spricht das nicht gegen die Flüsse, 
sondern dafür, dass die Deiche höher werden müssen." Ein "weltweiter 
Marshall-Plan" sei indes kein probates Mittel zur Bewältigung der 
Probleme. 
 
Afrika im Herzen 
 
Die Unternehmerin und Präsidentin des Afrika-Vereins der deutschen 
Wirtschaft, Bianca Buchmann, appellierte, Afrika als "Kontinent der 
Chancen" zu begreifen und faire Handelsbedingungen zu schaffen. Auf 
dem langen Weg zu mehr Gerechtigkeit komme es auf echte Möglichkeiten 
an, nicht auf Almosen, so Frau Buchmann. Ausdrücklich warnte sie vor 
staatlichen Überregulierungen. Diese behinderten den wirtschaftlichen 
Aufschwung - und zwar weltweit. 
 
Weltpräsident Dr. Geißler? Sandra Maischberger beendete die 
lebhafte Diskussion mit der Frage, aus welchem Land der Präsident 
einer "Weltregierung" kommen könne. Eine nach Heiner Geißlers 
Überzeugung "typische Quizfrage". Der 78jährige beantwortete sie nach 
kurzem Nachdenken launig auf seine Weise: "Ich stehe zur Verfügung." 
 
Gespräche mit Geschichte 
 
Bei den "Eschborner Gesprächen" diskutieren Persönlichkeiten aus 
den Bereichen Wirtschaft, Politik, Kultur, Religion und Sport einmal 
im Jahr am Stammsitz der VR LEASING über ein brisantes und aktuelles 
Thema. Mit der 1996 ins Leben gerufenen Veranstaltung verfolgt das 
Unternehmen das Ziel, gesellschaftliche Probleme offen anzusprechen 
und zugleich pragmatische Lösungen aufzuzeigen. 
 
Die VR LEASING-Gruppe* ist im genossenschaftlichen FinanzVerbund 
der Spezialanbieter für innovative mittelstandsorientierte 
Finanzierungslösungen in Europa. Mit ihrem Markt- und 
Objekt-Know-how, insbesondere für Fahrzeuge, Maschinen, Informations- 
und Kommunikationstechnik sowie Immobilien, nimmt die VR 
LEASING-Gruppe für ihre Vertriebs- und Kooperationspartner - rund 
1.100 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie mehr als 2.500 
mittelständische Händler und Hersteller - die Rolle eines 
Finanzierungsexperten ein. Dabei deckt die VR LEASING-Gruppe mit 
ihrem modularen Produktportfolio das gesamte Spektrum der Absatz- und 
Investitionsfinanzierung ab: von Leasing und Kredit über 
Einkaufsfinanzierung bis zu Factoring. Abgerundet wird das Angebot 
durch eine Vielzahl von Services. Zudem gewährleisten spezielle 
Partner-Online-Systeme die Möglichkeit des schnellen Angebots 
intelligenter Finanzierungslösungen und damit eine effizientere 
Vertriebstätigkeit. Im Zuge eines wachsenden europäischen 
Binnenmarkts ist die VR LEASING-Gruppe in elf Ländern Mittel- und 
Osteuropas mit eigenen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften 
vertreten. Bereits heute werden Kunden und Partner weltweit über ein 
flächendeckendes Standortnetz von mehr als 2.700 Mitarbeitern 
betreut. 
 
*zu den Unternehmen der VR LEASING-Gruppe gehören BFL Leasing, 
Lombard Pénzügyi és Lízing, Ungarn, VB LEASING International Holding, 
Wien, FB-LEASING OOO, Moskau, VR BAUREGIE, VR DISKONTBANK, VR 
FACTOREM, VR medico LEASING GmbH. 
 
Originaltext:         VR LEASING AG 
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/54454 
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_54454.rss2 
 
Pressekontakt: 
Für weitere Fragen: 
Maike C. Denk, 
Leiterin Unternehmenskommunikation, 
VR-LEASING AG, 
Hauptstraße 131-137, 
65760 Eschborn, 
Tel.:  06196.99.3578, 
Fax:   06196.99.3570, 
E-Mail: maike.denk@vr-leasing.de, 
Internet: www.vr-leasing.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

October 31, 2008 07:21 ET (11:21 GMT)

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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