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US-Verbraucherpreise im September ... (zwei)

DJ US-Verbraucherpreise im September ... (zwei)

Nach Angaben des Ministeriums verzeichneten die Energiepreise im September einen Rückgang um 1,9% gegenüber dem Vormonat, lagen allerdings auf Jahressicht immer noch um 23,1% höher. Benzin war um 0,6% billiger als im August, Gas verbilligte sich sogar um mehr als 8%. Kräftigere Preisanstiege registrierten Nahrungsmittel und Getränke, die um 0,6% teurer waren als im Vormonat (Jahresrate: plus 6,0%). Die Preise für medizinische Leistungen stiegen um 0,3% (plus 3,2%).

Angesichts der Rezession, in der sich die US-Wirtschaft nach Einschätzung vieler Fachleute befindet, dürfte die Federal Reserve die zunehmend moderatere Preisentwicklung als Steilvorlage nutzen, um womöglich schon Ende des Monats ein weiteres Mal die Leitzinsen zu senken. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Fed die Zinsen zusammen mit anderen wichtigen Notenbanken um 50 Basispunkte reduziert.

DJG/DJN/ptt/apo 

(END) Dow Jones Newswires

October 16, 2008 08:53 ET (12:53 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

© 2008 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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