Die aktuelle Finanzkrise wird nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) weltweit rund 20 Millionen Arbeitsplätze kosten. "Wir brauchen sofortige und abgestimmte Aktionen der Regierungen, um eine schwere, langanhaltende und weltweite soziale Krise zu verhindern", sagte ILO-Generaldirektor Juan Somavia am Montag in Genf.
Nach den bisherigen Schätzungen könnte die Arbeitslosigkeit weltweit von derzeit 190 Millionen auf 210 Millionen Menschen Ende 2009 steigen, sagte Somavia. Die Zahl derjenigen, die von weniger als einem Dollar am Tag leben müssten, könnte sogar um 40 Millionen klettern. Am stärksten seien die Bau-, die Auto-, die Tourismusindustrie sowie Banken-, Finanz - und Immobiliensektor betroffen. /hpd/DP/js
AXC0211 2008-10-20/20:15
