Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen ist weiter rückläufig. In den ersten neun Monaten 2008 wurde der Bau von knapp 133.000 Wohnungen genehmigt, das sind 2,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.
Bereits 2007 hatte es ein massives Minus bei den Baugenehmigungen für Wohnungen von mehr als einem Viertel gegeben. Dies hatten die Statistiker auf die Streichung der Eigenheimzulage für Neuanträge zum 1. Januar 2006 zurückgeführt - viele Bauanträge waren deshalb noch Ende 2005 gestellt und dann 2006 genehmigt worden waren.
Für die nicht zu Wohnzwecken genutzten Gebäude stieg das genehmigte Bauvolumen in den ersten drei Quartalen des Jahres stark an: Es legte um 22,0 Prozent auf 187,8 Millionen Kubikmeter umbauten Raum zu. Besonders viele Genehmigungen gab es für Büro- und Verwaltungsgebäude (plus 45,1 Prozent), landwirtschaftliche Betriebsgebäude (plus 41,3 Prozent) sowie Fabrik- und Werkstattgebäude (plus 26,4 Prozent)./rg/DP/stw
AXC0104 2008-11-19/12:29
