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Börse Frankfurt/Technischer Bericht: Hoffnung auf Bodenbildung

DJ Börse Frankfurt/Technischer Bericht: Hoffnung auf Bodenbildung

19. November 2008. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Trotz positiver Vorgaben aus 
Übersee ist der deutsche Aktienmarkt heute mit einem Minus in den Handelstag 
gestartet. Wie ein Händler berichtet, bestimmen vor allem Rezessionssorgen 
das Bild: "Nachdem in den USA Hilferufe der Autoindustrie nach staatlichen 
Finanzspritzen laut geworden sind, haben die Renditen am Anleihemarkt 
nachgegeben. Das ist auf die europäischen Märkte übergeschwappt und belastet 
vor allem rezessionsgefährdete Branchen wie Automobil, Stahl und natürlich 
auch die Banken." Sehr geringe Umsätze an den Aktienmärkten unterstreichen 
die Verunsicherung der Anleger. Charttechniker halten unterdessen aber eine 
Bodenbildung für möglich. 
 
Der Handel mit ETFs ist heute gemischt. So trennen sich die zumeist 
institutionellen Anleger vom iShares DAX (DE) (WKN 593393), während das 
Pendant von db x-Trackers, DAX ETF (WKN DBX1DA), vorwiegend gekauft wird. 
Ebenso sind die Käufer beim db x-trackers ShortDAX ETF (WKN DBX1DS), der die 
Entwicklung des DAX invers abbildet, in der Überzahl. Nach Auskunft der 
zuständigen Marketmaker ist dieses uneinheitliche Bild vor allem mit den 
sehr geringen Umsätzen zu erklären. 
 
Boden in Sicht 
 
 
Nach Ansicht von Rainer Satoris, technischer Analyst von HSBC 
Trinkaus&Burkhardt, stehen die internationalen Aktienmärkte aktuell vor 
einer möglichen Bodenbildung. "Bei DAX und EuroStoxx besteht aktuell 
Hoffnung auf eine Stabilisierung in Form einer inversen 
Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Bis zu deren Vervollständigung ist aber 
noch ein gutes Stück zu gehen", erklärt der Experte. Erst wenn der DAX über 
5.249 Punkte anziehe, sei ein eventuelles Ende des aktuellen Abwärtstrends 
zu erwarten. Eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation ist eine 
klassische Trendwendeformation, die einen Trendwechsel hin zu einer 
Aufwärtsbewegung einleitet. 
 
Abwärtstrend dominiert vorerst 
 
 
Aber auch auf dem amerikanischen Markt bestehe Hoffnung auf ein Ende der 
Talfahrt. "Der S&P 500 hat bereits drei Anläufe nach unten genommen. Es 
besteht daher eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für die Ausbildung eines 
Triple-Bodens." Um diese Formation zu vervollständigen müsse der Index aber 
erst die Marke von 1.008 Punkten überschreiten, wo aktuell ein wichtiger 
Widerstand liege. "Von der derzeitigen Basis ist das natürlich auch noch ein 
sehr weiter Weg. Dominierend bleibt daher vorerst der Abwärtstrend", 
erwartet der Techniker. 
 
Öl vollkommen überverkauft 
 
 
Bei Öl liegt aus Sicht von Rainer Satoris aktuell eine deutliche 
Übertreibung nach unten vor: "Die Indikatoren sind massiv überverkauft, so 
dass zunehmend über eine Gegenbewegung spekuliert werden kann." Zwar stehe 
der Ölpreis nicht generell vor einer Trendwende, eine Gegenbewegung könne 
aber schnell in Richtung 68 Dollar je Fass (159 Liter) anziehen. Dort liege 
der nächste große technische Widerstand. 
 
Gute Stimmung setzt sich durch 
 
 
Nach dem Ergebnis der aktuellen Sentiment-Erhebung der Börse Frankfurt bei 
300 aktiven Investoren hat sich das Lager der Bullen noch einmal um 8 
Prozent vergrößert - hauptsächlich zu Lasten der Bären. Bei den 
Technologiewerten setzt sich die gute Stimmung fort. 6 Prozent der Befragten 
haben ihre bislang bearishe Haltung aufgegeben, über 51 Prozent erwarten 
einen steigenden TecDAX®. Die vollständige Analyse dieses Ergebnisses der 
heutigen Erhebung lesen Sie nachbörslich auf 
www.boerse-frankfurt.de/sentiment. 
 
© 19. November 2008/Karoline Koch 
 
Disclaimer 
Die nachfolgenden News werden Ihnen direkt von der Redaktion von 
boerse-frankfurt.de bereitgestellt. Die hierin enthaltenen Angaben und 
Mitteilungen sind ausschließlich zur Information bestimmt. Keine der hierin 
enthaltenen Informationen begründet ein Angebot zum Verkauf oder die Werbung 
von Angeboten zum Kauf eines Wertpapiers. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

November 19, 2008 08:32 ET (13:32 GMT)

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.