Die Commerzbank
Zu möglichen weiteren staatlichen Hilfen für Deutschlands zweitgrößte Bank wollte Blessing sich nicht äußern. "Ich glaube, wir müssen erstmal den ersten Schritt zu Ende bringen", betonte der Commerzbank-Chef. Aktuell bespreche man mit der EU und dem Finanzministerium die Details der bereits beantragten staatlichen Hilfen. Die Commerzbank hatte sich als erste große Privatbank unter den Rettungsschirm des Bundes begeben und sowohl Bürgschaften als auch Eigenkapital aus dem 500 Milliarden Euro schweren Paket beantragt.
Die EU-Kommission in Brüssel hatte mehr Informationen dazu gefordert. "Es ist richtig, dass die EU sich das anguckt und sagt, wir müssen in der EU einen fairen Wettbewerb haben", sagte Blessing. "Geld ist noch nicht geflossen, dazu müssen erst die Verträge unterschrieben werden und daran arbeiten wir jetzt", sagte Blessing. Es gelte nun, viele Informationen und Details zu besprechen. "Der Teufel steckt wie immer im Detail, aber das kann man ja jetzt in Ruhe einzeln abarbeiten."
Zu Marktgerüchten, dass chinesische Investoren an deutschen Instituten und auch an der Commerzbank hätten sagte Blessing: "Davon habe ich noch nichts gehört."/sb/zb/tw
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AXC0085 2008-11-21/12:00
