Bonn (ots) - Manager sollten Bücher lesen - und zwar nicht Fachliteratur, sondern Romane, Dialoge des Sokrates oder die "Geschichte des Islam". Dies fordert Markus Melchers, "philosophischer Coach" und Inhaber der philosophischen Praxis "Sinn auf Rädern" in Bonn. Im Interview mit dem Handbuch leiten, führen, motivieren, das im Verlag für die Deutsche Wirtschaft erscheint, fährt Melchers fort: "Manager erfahren beim Lesen von "Nicht-Fachliteratur" eine neue Form des Umgangs mit sich selbst: "Ich bin frei in meiner Entscheidung, denn ich lese, aber nicht "um zu"." sagt Melchers.
Auf die Frage, ob Literatur-Zirkel für Manager, wie sie die Harvard-Professorin Sandra J. Sucher für Unternehmen vorschlägt, sinnvoll seien, antwortete Melchers: "Ich glaube, niemand kann Menschen führen, wenn er sich nicht selbst führen kann." So könnten Manager durch das belletristische Lesen vor allem Einfühlsamkeit lernen. "Durch das Lesen (er)leben wir viele verschiedene Leben. Das hilft uns, eine Sprache für uns und das Leben der anderen zu finden - zum Beispiel auch in einem schwierigen Mitarbeitergespräch", so Melchers.
Manager seien es nicht gewohnt, über Bücher zu sprechen. "Viele Teilnehmer meiner Philosophischen Cafés empfinden es daher als sehr wohltuend, anders sprechen zu können. Sie verlassen ihre gewohnten Denk- und Sprachmuster. In der Literatur erfahren sie, dass es möglich ist, selbst die kompliziertesten Sachverhalte einfach auszudrücken" weiß Melchers aus seinen Philosophischen Cafés. Deshalb wendet er sich gegen den Vorwurf, Lesen von Nicht-Fachliteratur sei Zeitverschendung : "Ist Golf spielen Zeitverschwendung? Richtig ist, wer liest hat für anderes keine Zeit." Lesen sei immer eine Chance, mit sich ins Reine zu kommen. Eine Grundlage für jede Führungskraft. Melchers Tipp: "Finden Sie jeden Tag einen guten Gedanken in einem Buch."
Originaltext: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/15982 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_15982.rss2
Pressekontakt: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG www.vorgesetzter.de Anne Sengpiel 0173-90 92 220 asengpiel@netcologne.de Theodor-Heuss-Str. 2-4 53177 Bonn
Auf die Frage, ob Literatur-Zirkel für Manager, wie sie die Harvard-Professorin Sandra J. Sucher für Unternehmen vorschlägt, sinnvoll seien, antwortete Melchers: "Ich glaube, niemand kann Menschen führen, wenn er sich nicht selbst führen kann." So könnten Manager durch das belletristische Lesen vor allem Einfühlsamkeit lernen. "Durch das Lesen (er)leben wir viele verschiedene Leben. Das hilft uns, eine Sprache für uns und das Leben der anderen zu finden - zum Beispiel auch in einem schwierigen Mitarbeitergespräch", so Melchers.
Manager seien es nicht gewohnt, über Bücher zu sprechen. "Viele Teilnehmer meiner Philosophischen Cafés empfinden es daher als sehr wohltuend, anders sprechen zu können. Sie verlassen ihre gewohnten Denk- und Sprachmuster. In der Literatur erfahren sie, dass es möglich ist, selbst die kompliziertesten Sachverhalte einfach auszudrücken" weiß Melchers aus seinen Philosophischen Cafés. Deshalb wendet er sich gegen den Vorwurf, Lesen von Nicht-Fachliteratur sei Zeitverschendung : "Ist Golf spielen Zeitverschwendung? Richtig ist, wer liest hat für anderes keine Zeit." Lesen sei immer eine Chance, mit sich ins Reine zu kommen. Eine Grundlage für jede Führungskraft. Melchers Tipp: "Finden Sie jeden Tag einen guten Gedanken in einem Buch."
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