DJ ÜBERBLICK/Konjunktur, Zentralbanken - 13.30 Uhr-Fassung
Obama will 775 Mrd USD zur US-Konjunkturstützung ausgeben - WSJ
Der designierte US-Präsident Barack Obama will in den kommenden beiden Jahren offenbar bis zu 775 Mrd USD zur Stützung der US-Konjunktur ausgeben. Dabei setzt Obama auf die Wirkung niedriger Steuern: Bis zu 40% der zusätzlichen Staatsausgaben - also rund 310 Mrd USD - sollen in Form von Steuersenkungen Privathaushalten sowie Unternehmen zu Gute kommen, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) am Montag.
Kauder: Konjunkturpaket hat Volumen von bis zu 50 Mrd EUR
Das geplante zweite Konjunkturprogramm der Bundesregierung soll nach Angaben von Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) in den kommenden zwei Jahren ein Volumen von bis zu 50 Mrd EUR haben. Nach den Maastricht-Kriterien gebe es einen Spielraum von 25 Mrd EUR pro Jahr, sagte Kauder laut ddp im ARD-"Morgenmagazin".
Fed/Yellen warnt vor schwerer Rezession in den USA
Die Rezession in den USA könnte nach Einschätzung von Janet Yellen, Präsidentin der Federal Reserve Bank of San Francisco, tiefer sein und länger andauern als viele Wirtschaftsabschwünge zuvor.
Fed/Bullard: Inflationsziel könnte Preisrisiken entschärfen
Sowohl eine hohe Inflation als auch eine starke Deflation sind nach Einschätzung von James Bullard, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank von St. Louis, "sehr reale mittelfristige Risiken" für die US-Wirtschaft.
Fed/Evans: Krise zeigt Schwächen im US-Regulierungssystem auf
Die andauernden Verwerfungen an den Finanzmärkten sowie die Rezession in den USA haben nach Einschätzung von Charles Evans, Präsident der Federal Reserve Bank von Chicago, "signifikante Schwächen" des heimischen Regulierungssystems aufgedeckt.
Ex-EZB-Chefvolkswirt zuversichtlich für Lage an Finanzmärkten
Der langjährige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Otmar Issing, hat sich zuversichtlich zur Lage an den Finanzmärkten geäußert. "Ich sehe Anzeichen für eine beginnende Stabilisierung", sagte Issing laut ddp der in Köln erscheinenden "Wirtschaftszeitung Aktiv".
EZB-Einlagenfazilität stärker genutzt
Die Banken der Eurozone haben per Sonntag in der mit 2,00% verzinsten Einlagenfazilität der Europäischen Zentralbank (EZB) 281,67 (per 30. Dezember: 250,082) Mrd EUR deponiert. Wie die EZB mitteilte, liehen sich die Banken aus der Spitzenrefinanzierungsfazilität 941 (1.402) Mio EUR zu einem Zinssatz von 3,00%.
Spaniens Inflation fällt im Dezember auf Zehnjahrestief
Die spanische Inflation ist im Dezember im Zuge fallender Ölpreise und des starken weltwirtschaftlichen Abschwungs auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gefallen. Wie die Statistikbehörde INE im Rahmen einer Vorabschätzung mitteilte, lag der EU-harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) nur noch um 1,5% über dem Vorjahresniveau. Im November hatten die Preise noch um 2,4% höher gelegen.
Italiens Jahresteuerung geht im Dezember deutlich zurück
Die Lebenshaltungskosten für die italienischen Verbraucher sind im Dezember im Rahmen der Erwartungen gesunken. Wie die nationale Statistikbehörde auf Basis vorläufiger Berechnungen mitteilte, fielen die Verbraucherpreise um 0,1% gegenüber November, sodass die Jahresteuerung auf 2,2% zurückging.
Eurozone/sentix-Konjunkturindex legt im Januar zu
Der sentix-Konjunkturindex für den Euroraum hat im Januar seinen Abwärtstrend gestoppt. Wie das Researchuntrnehmen sentix mitteilte, stieg der Gesamtindex um 7,9 Punkte auf minus 34,4. Dies war der erste Anstieg nach sechs Rückgängen in Folge und der deutlichste Zuwachs seit August 2005.
Schweizer Einkaufsmanagerindex für Industrie legt im Dezember zu
Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe der Schweiz ist im Dezember erstmals seit acht Monaten wieder gestiegen. Wie der Schweizerischer Verband für Materialwirtschaft und Einkauf mitteilte, legte der Einkaufsmanagerindex um 1,7 Punkte auf 36,9 Zähler zu.
BoJ rechnet für 2009/2010 mit schrumpfendem BIP
Die Bank of Japan (BoJ) rechnet einem Agenturbericht zufolge für das kommende Fiskaljahr mit einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung in der größten asiatischen Ökonomie. Vor dem Hintergrund der weltweiten Rezession habe die japanische Notenbank ihre Prognose nach unten revidiert, berichtet Kyodo News unter Berufung auf informierte Kreise.
BoJ/Shirakawa: Yen-Stärke belastet Japans Wirtschaft
Der Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), Masaaki Shirakawa, hat mit Blick auf die aktuelle Stärke des Yen vor negativen Auswirkungen auf die heimische Wirtschaftsentwicklung gewarnt. Um diesem Belastungsfaktor entgegenzutreten, seien verschiedene Maßnahmen nötig - unter anderem geldpolitische Eingriffe, sagte Shirakawa im japanischen Fernsehen.
DJG/apo
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January 05, 2009 07:30 ET (12:30 GMT)
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