Halle (ots) - Bill Richardson, der Gouverneur von New Mexiko, war auf Obamas Macht-Tableau nicht nur wegen seiner Erfahrung als einstiger UN-Botschafter sowie Minister im Clinton-Kabinett von großem Wert, sondern vielmehr noch als hoch geschätzter Vertreter der mexikanischen Minderheit in den USA. Denn die Unterstützung durch die Hispanics war und ist für Obama noch schwieriger zu erlangen als die der Weißen. Die Vorurteile gegenüber Schwarzen sitzen noch tiefer, die soziale Konkurrenz ist härter. Insofern ist der Verlust von Richardson für Obama durchaus ein schmerzhafter Rückschlag. Indem Obama aber das Ende vor den Anfang setzte, hat er zumindest noch größeren Schaden vermieden. Was bleibt, ist ein Management-Fehler.
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