Zug (ots) - Der Medikamentenpreisindex ist im vergangenen Jahr
erneut markant um 3% gesunken. Ohne die Medikamente wäre die Teuerung
in der Gesundheitspflege im Jahr 2008 statt um 0,2% gesunken um 0,4%
gestiegen. Dies geht aus der neusten Preisstatistik Dezember 2008 des
Bundesamtes für Statistik hervor.
Seit Einführung des Krankenversicherungs-Gesetzes (KVG) im Januar
1996 nahm der Preisindex der Bedarfsgruppe Gesundheitspflege um 5,5%
zu, deutlich weniger als der Landesindex der Konsumentenpreise mit
13,3%. Während praktisch alle übrigen Gesundheitsleistungen teurer
wurden, ging der Index für Medikamente in dieser Zeitspanne markant
um 17,2% zurück. Diese Entwicklung ist auf das
Preisfestsetzungsverfahren für Medikamente gemäss KVG und diversen
Preissenkungsmassnahmen in den letzten Jahren zurückzuführen. Stark
zugenommen haben die Preise für Sanitätsmaterial mit 28,0% und der
Tarife für Spitalleistungen mit 18,2%.
Quelle: Preisstatistik 2008, Bundesamt für Statistik BFS, Dezember
2008. Die Preisstatistik 2008 kann kostenlos als PDF unter
http://www.presseportal.ch/de/pm/100004872/ heruntergeladen werden.
ots Originaltext: vips Vereinigung Pharmafirmen in der Schweiz
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