Die Commerzbank
Mit den insgesamt 18,2 Milliarden Euro wolle die Commerzbank alle Risiken absichern, die durch die rund fünf Milliarden Euro teure Übernahme der Dresdner Bank drohen, die im Januar abgeschlossen sein soll. In den Büchern der Dresdner schlummern dem Bericht zufolge noch Milliardenrisiken durch ausfallgefährdete Wertpapiere. Die Allianz soll nach "FTD"-Informationen ausfallgefährdete Risikopapiere ihrer Banktochter in Höhe von 1,8 Milliarden Euro übernehmen. Das sei das Ergebnis von Gesprächen zwischen SoFFin, Commerzbank und Allianz, hieß es in dem Bericht.
Ein Allianz-Sprecher wollte sich zu den in dem Bericht genannten Details nicht äußern. Er verwies darauf, dass der Verkauf der Dresdner Bank bis Ende Januar abgeschlossen sein soll. Die Aktie der Commerzbank setzte am Donnerstag ihre Talfahrt fort. Bis 16.00 Uhr verlor das Papier rund 21 Prozent auf ein neues Rekordtief von 4,79 Euro. Das Papier der Allianz gab knapp sieben Prozent ab./zb/stw
ISIN DE0008032004 DE0008404005
AXC0163 2009-01-08/16:07
