Der Absatz des Autobauers BMW
Aufs Jahr gesehen fiel die Bilanz weniger dramatisch, aber immer noch durchwachsen aus: Konzernweit schrumpften die Verkäufe um 4,3 Prozent auf 1,436 Millionen Stück. Das war der erste Rückgang seit 15 Jahren. BMW hatte aber bereits wissen lassen, dass der Vorjahresabsatz nicht erreicht werde. Entsprechend unbeeindruckt reagierte der Aktienkurs. Er blieb weiter mit 1,85 Prozent im Plus bei 22,305 Euro.
HAUPTMARKE DARBT
Während MINI (plus 4,3 Prozent auf 232.425 Auto) und Rolls-Royce (plus 20 Prozent auf 1.212 Autos) im vergangenen Jahr neue Absatzrekorde erreichten, musste die Hauptmarke BMW mit einem Rückgang von 5,8 Prozent auf 1,202 Millionen Fahrzeuge Federn lassen.
Die USA waren 2008 erneut der größte Einzelmarkt für BMW und MINI, obgleich mit insgesamt 303.190 Fahrzeugen knapp 10 Prozent weniger Autos verkauft wurden. Dennoch bleibt die Marke BMW nach Angaben des Münchener Autobauers die stärkste europäische Automarke in den USA. Auf dem Heimatmarkt erreichte BMW mit insgesamt 284.353 Neufahrzeugen knapp das Vorjahresniveau und schnitt damit besser ab als der um 1,8 Prozent rückläufige Gesamtmarkt./das/dct/tw
ISIN DE0005190003
AXC0074 2009-01-09/11:28
