Anzeige
Mehr »
Sonntag, 20.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
114 Proben. 114 mit Gallium.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
63 Leser
Artikel bewerten:
(0)

USA bringen EU-Importverbot für "Chlorhuhn" vor die WTO

DJ USA bringen EU-Importverbot für "Chlorhuhn" vor die WTO

BRÜSSEL/WASHINGTON (Dow Jones)--Die USA haben den langjährigen Streit um das EU-Importverbot für mit Chlor desinfiziertem Geflügelfleisch jetzt vor die Welthandelsorganisation (WTO) gebracht. Das teilte die US-Handelsbeauftragte Susan Schwab am Freitag mit. Die USA agierten, um Geflügel- und andere Agrarexporte gegen Restriktionen ihrer Handelspartner zu verteidigen, die wissenschaftlich unbegründet seien, erklärte Schwab.

Die EU hatte den Importstopp 1997 verhängt. Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde hat vier Chlorsubstanzen inzwischen als gesundheitlich unbedenklich bewertet. Einen Vorschlag der EU-Kommission, die Einfuhr des auf diese Weise behandelten Fleischs wieder zuzulassen, hatten zuletzt im Dezember die EU-Agrarminister fast einstimmig abgelehnt. Lediglich Großbritannien hatte sich der Stimme enthalten.

Die deutsche Agrarministerin Ilse Aigner hatte dazu erklärt, in Europa habe man die Philosophie, die Vögel in der ganzen Produktionskette frei von Salmonellen zu halten. In den USA ist es üblich, Geflügelfleisch nachträglich mit Chlor und anderen Substanzen keimfrei zu machen. Auch das Europäische Parlament hat sich entschieden gegen eine Einfuhrerlaubnis für das "Chlorhuhn" ausgesprochen.

EU-Industriekommissar Günter Verheugen hatte den USA im Frühjahr 2008 zugesichert, das Embargo werde bis zum Herbst des Jahres aufgehoben. Zwischenzeitlich hatte Washington damit gedroht den transatlantischen Wirtschaftsrat zu blockieren, sollte das Einfuhrverbot für US-Huhn nicht abgeschafft werden.

DJG/ang/hab 
Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

January 16, 2009 11:44 ET (16:44 GMT)

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.

© 2009 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.