Vor dem Berlin-Besuch des chinesischen Premiers Wen Jiabao an diesem Donnerstag hat die deutsche Wirtschaft Peking vor protektionistischen Konjunkturprogrammen gewarnt. Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur dürften keine nachteiligen Auswirkungen auf ausländische Unternehmen haben, sagte Friedolin Strack, Geschäftsführer des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (APA), der "Passauer Neuen Presse" (Mittwoch). "Wir wünschen uns eine deutliche Absage an jede Form von Protektionismus. Darüber solle die Bundesregierung mit den chinesischen Partnern sprechen."
Es gebe die Befürchtung, dass insbesondere chinesische Stahlkonzerne massiv subventioniert werden sollen - zu Lasten deutscher Unternehmen, die in China produzierten, sagte Strack. In Deutschland werde dagegen bei den Konjunkturmaßnahmen peinlich genau darauf geachtet, protektionistische Maßnahmen zu vermeiden. So würden von der Abwrackprämie alle Autokonzerne profitieren, nicht nur die deutschen./gö/DP/zb
AXC0005 2009-01-28/06:23