Anzeige
Mehr »
Montag, 06.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Freitag nachbörslich: Copper One trifft sichtbare Kupfersulfide - warum Montag der entscheidende Tag wird!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
243 Leser
Artikel bewerten:
(0)

EZB/Weber: Hilfe für Krisenländer unter strengen Auflagen - Welt

DJ EZB/Weber: Hilfe für Krisenländer unter strengen Auflagen - Welt

FRANKFURT (Dow Jones)--Bundesbank-Präsident Axel Weber hält Hilfen für Krisenländer der Eurozone in außergewöhnlichen Notsituationen für möglich, allerdings nur gegen harte Auflagen. "Jeder Regierung und der Bevölkerung, die andere Länder zur Hilfe ruft, muss klar sein, dass eine eventuelle Hilfe an strenge Auflagen gebunden ist", sagte der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe).

Deren konkrete Ausgestaltung und Bedingungen sollten "dann durchaus den Charakter der Hilfen des Internationalen Währungsfonds haben." Die Aussagen des Mitglied des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) sind brisant, da in Finanzkreisen seit längerem darüber spekuliert wird, ob sich Eurozonen-Länder in einer Notsituation beistehen.

Während Bundesfinanzminister Peer Steinbrück kürzlich Solidarität unter den 16 Staaten der Eurozone gefordert hatte, warnte der frühere Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Otmar Issing, dass eine solche Solidarität das Fundament der Eurozone unterlaufe. Er berief sich dabei auf die No-Bail-Out-Klausel im Maastricht-Vertrag, die eine Haftung der Eurozonenländer für die Schulden anderer Mitglieder ausschließt.

An den Finanzmärkten müssen inzwischen einzelne Mitgliedsstaaten für ihre Staatsanleihen deutliche Zinsunterschiede bezahlen. Vor allem Länder wie Griechenland, Portugal oder auch Italien sind betroffen.

Weber warnte gleichwohl, Krisenländern einen Blankoscheck auszustellen: "Es kann hier nicht um eine grundsätzliche Gemeinschaftshaftung gehen, sondern es sollten - wenn überhaupt - allenfalls gezielte Hilfen in außergewöhnlichen Notsituationen in Frage kommen."

Gleichzeitig forderte Weber mehr finanzpolitische Disziplin: "Die höheren Finanzierungskosten erhöhen zu Recht den Druck auf Anpassung in den betroffenen Ländern, um das Vertrauen in solide Staatsfinanzen zu erhöhen. Das ist eine wichtige Ergänzung zum Stabilitäts- und Wachstumspakt."

Webseite: http://www.welt.de 
 
   DJG/hab 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 24, 2009 23:00 ET (04:00 GMT)

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.

© 2009 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.