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S&P reduziert Ratingausblick von Daimler auf "negativ"

DJ S&P reduziert Ratingausblick von Daimler auf "negativ"

FRANKFURT (Dow Jones)--Standard & Poor's Ratings Services (S&P) hat den Ausblick für das Rating der Daimler AG auf "negativ" von "stabil" gesenkt. Gleichzeitig bestätigte die Ratingagentur am Freitag das Lang- und Kurzfristrating mit "'A-" bzw "A-2".

Die Revision des Ausblicks begründete S&P mit den sich rapide verschlechternden Automobil- und Nutzfahrzeugmärkten. Diese Entwicklung verstärke das Risiko, dass sich die operative Performance sowie die Cashgenerierung von Daimler nachhaltig verschlechtern werden. Somit sei eine Bonität von "A-" ab einem bestimmten Zeitpunkt möglicherweise nicht mehr gerechtfertigt, schreiben die Kreditanalysten.

Wegen der schwachen Nachfrage dürften die Betriebsergebnisse bei Mercedes-Benz Cars und Daimler Trucks 2009 gegenüber 2008 deutlich sinken, erwartet S&P. Eine Verbesserung des Finanzrisikoprofils von Daimler hänge in starkem Maße von der geplanten Reduzierung des Working Capital im laufenden Jahr ab.

Webseite: http://www.standardandpoors.com 
 
   DJG/bam/kla 
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(END) Dow Jones Newswires

February 27, 2009 12:40 ET (17:40 GMT)

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.

© 2009 Dow Jones News
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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