Europas größter Beschlaghändler, die VBH
Holding , erwartet im laufenden Geschäftsjahr 2009 einen
Umsatzrückgang von acht bis zehn Prozent, aber dennoch ein deutlich
positive Ergebnis. Wie Finanzvorstand Ralf Lieb am Montag in
Stuttgart erklärte, konnte VBH im Geschäftsjahr den Umsatz um 6,7
Prozent auf 862,8 Millionen steigern, musste allerdings beim
Jahresüberschuss ein minus um 27 Prozent auf 20,1 Millionen Euro
hinnehmen. Die VBH Holding mit Sitz in Korntal-Münchingen (Kreis
Ludwigsburg) macht 55 Prozent ihres Umsatzes im Ausland. Das
Unternehmen beschäftigt in 40 Ländern rund 3.000 Menschen./is/DP/he
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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