Der Autobauer Audi sieht reine Elektroantriebe als die Technologie der Zukunft. "Ich
sehe den Hybrid inzwischen nur noch als Durchgangstechnologie zum
vollwertigen Elektroauto", sagte Audi-Vorstandschef Rupert Stadler
der Zeitung (Freitag). Der Hybrid benötige einen herkömmlichen
Benzinmotor und zusätzlich den Elektroantrieb. "Das hebt die Kosten
für ein solches Fahrzeug enorm, und das bei nur durchschnittlichem
Erfolg bei der Verbrauchssenkung. Das können moderne Diesel besser."
Dennoch arbeite Audi intensiv am Hybrid weiter. "Denn er ist die
Basis für den vollelektrischen Antrieb." /db/DP/js
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
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