Der insolvente Essener Handels-und
Tourismuskonzern Arcandor hofft im Ringen um einen
Massekredit auf eine Zusage für seine Versandhandelstochter Quelle.
"Wir haben positive Signale, dass das trotz der Diskussion vom
Wochenende auch gelingen kann", sagte ein Arcandor-Sprecher am
Montag in Essen. Das Unternehmen benötige jetzt eine Entscheidung.
Um kurzfristig zu überleben, braucht Quelle einen sogenannten
Massekredit von 50 Millionen Euro, von dem der Staat die Hälfte
übernehmen soll. Bayern und Sachsen wollen die andere Hälfte
beisteuern. Mit der Entscheidung wird am Abend gerechnet./uk/DP/Zb
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.
Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.
Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.
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Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.