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Chinas CNPC prüft Gebot für argentinisches Repsol-Geschäft - Kreise

DJ Chinas CNPC prüft Gebot für argentinisches Repsol-Geschäft - Kreise

SYDNEY (Dow Jones)--Der staatliche chinesische Ölkonzern CNPC erwägt nach Angaben informierter Kreise ein Gebot für einen Teil des argentinischen Geschäfts der spanischen Repsol YPF SA. Wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Donnerstag sagte, wird neben einer solchen Transaktion auch ein gemeinsames Gebot mit der französischen Total SA für Ölaktivitäten im venezolanischen Orinoco-Gebiet geprüft.

Der Informant wollte sich jedoch nicht dazu äußern, in welchem Umfang sich die China National Petroleum Corp (CNPC) bei der argentinischen Repsol-Tochter YPF engagieren will oder wie ein solches Angebot aussehen könnte.

Repsol bestätigte am Donnerstag, das es Interessenten für YPF gebe. Es lägen jedoch keine verbindlichen Gebote vor. Repsol erwäge, mit einem oder mehreren neuen Partner zusammenzuarbeiten. Allerdings prüfe das Unternehmen auch Alternativen wie einen Börsengang der Tochtergesellschaft.

Nach einem Bericht der "South China Morning Post" vom Donnerstag wird CNPC möglicherweise für drei Viertel von YPF antreten und dafür rund 17 Mrd USD bieten. Laut der Zeitung hat der nach Kapazitäten drittgrößte chinesischen Ölkonzern Cnooc seinerseits Interesse, 25% an YPF zu übernehmen.

Erst jüngst haben staatliche chinesische Ölkonzerne mit Auslandsübernahmen erneut auf den anhaltenden Energiebedarf der Chinesen aufmerksam gemacht. So kündigte vor einer Woche die staatliche Sinopec den Kauf des Explorationsspezialisten Addax für 7,2 Mrd USD an. CNPC selbst übernimmt bereits die kasachische MangistauMunaiGas mit einem Partner für 3,3 Mrd USD.

Eine Übernahme von YPF dürfte allerdings schwierig werden. Argentiniens Regierung hat vor kurzem deutlich gemacht, dass sie die Mehrheit gerne bei einheimischen Investoren sähe und den Anteil von Repsol zurückdrängen möchte.

Im Februar vergangenen Jahres war bereits die argentinische Grupo Petersen mit 14,9% bei YPF eingestiegen. Sie hat eine Option für weitere 10% der Anteile. Gespräche mit chinesischen Interessenten wies Repsol-CEO Chairman Antonio Brufau erst vergangene Woche zurück. Geplant sei nach wie vor, 20% an YPF an die Börse zu bringen, wiederholte er: Doch gegenwärtig sei der Zeitpunkt ungünstig.

Ein Sprecher von Cnooc wollte sich zu dem Thema auf Anfrage von Dow Jones Newswires nicht äußern. Ein Sprecher des größten chinesischen Ölkonzerns CNPC erklärte dagegen, ihm lägen zu dem Thema keinerlei Informationen vor.

Webseiten: http://www.cnpc.com.cn/en/ 
              http://www.cnooc.com.cn/yyww/ 
              http://www.repsol.com/ 
              http://www.ypf.com/ar_es/ 
 
   -Von David Winning und Wan Xu, Dow Jones Newswires; +49 (0)49 - 29725 111, 
   unternehmen.de@dowjones.com 
   DJG/DJN/rio/has 
Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

July 02, 2009 03:18 ET (07:18 GMT)

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© 2009 Dow Jones News
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