DJ Wall Street nach US-Arbeitsmarktbericht im Verlauf sehr schwach
NEW YORK (Dow Jones)--Sehr schwach tendiert die Wall Street am Donnerstag im frühen Verlauf nach einem enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht. Der Rückgang bei der Zahl der Beschäftigten ex Agrar fiel mit 467.000 Stellen deutlich über dem erwarteten Minus von 350.000 aus. Gegen 16.30 Uhr MESZ fällt der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) um 2,1% bzw 182 Punkte auf 8.322. Der S&P-500 sinkt um 2,2% bzw 21 Punkte auf 902. Der Nasdaq-Composite gibt um 2,5% bzw 46 Punkte nach auf 1.799.
Insgesamt war der Rückgang der Beschäftigten breit über die einzelnen Sektoren gestreut. Im Dienstleistungssektor, und dort vor allem im Bereich beruflicher Dienstleistungen, wurden im Juni besonders viele Stellen gestrichen. Die Rückgänge sind nicht mehr ganz so katastrophal wie noch vor einigen Monaten, doch es werde auch in den kommenden Monaten zu weiteren Rückgängen der Beschäftigten kommen, erwartet ein Marktteilnehmer. Der Abwärtstrend halte an, einzig die Geschwindigkeit dürfte etwas abnehmen.
"Vor dem langen Wochenende werden noch Positionen geschlossen und das Risiko heruntergefahren" heißt es im Handel mit Blick auf die geschlossenen Börsen und Anleihemärkte in den USA am Freitag. Auch ein Öl-Preis, der unter die Marke von 67 USD gefallen ist, bietet keine Unterstützung für den Aktienmarkt.
Kein Wert aus dem DJIA notiert im Plus. Größter Verlierer sind mit einem Minus von 4,3% United Technologies, gefolgt von Alcoa. Das Unternehmen legt am Mittwoch kommender Woche die Zahlen für das 2. Quartal vor, die Aktie verliert 3,7% auf 9,96 USD.
Morgan Stanley hat in einer Studie die Gewinnschätzung für die Fluglinien auf Grund der steigenden Treibstoffkosten und geringerer Umsätze nach unten genommen. Dies sollte allerdings die letzte Revision dieses Jahres darstellen, da nun alle negativen Nachrichten eingepreist seien, so die Analysten. Delta Airlines legen um 1% auf 5,91 USD zu und Continental steigen um 3% auf 9,53 USD.
Johnson & Johnson und Elan werden im Bereich Alzheimerforschung zukünftig zusammenarbeiten. Zu diesem Zweck werde ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, das die Entwicklung des Alzheimer-Immuntherapie-Programms (AIP) von Elan und Wyeth vorantreiben soll, teilten Johnson & Johnson und Elan mit. Johnson & Johnson werde über eine Tochtergesellschaft 1 Mrd USD in Elan investieren und im Gegenzug dafür neu ausgegebene American Depositary Receipts (ADR) des irischen Pharmaherstellers erhalten. Johnson & Johnson verlieren 1,1% auf 56,42 USD.
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July 02, 2009 10:41 ET (14:41 GMT)
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