DJ Aktien Wien schließen sehr schwach - US-Daten belasten
WIEN (Dow Jones)--Belastet von überraschend negativen Arbeitsmarktdaten aus den USA hat die Börse in Wien am Donnerstag mit einer sehr schwachen Tendenz den Handel beendet. Der ATX-20-Index reduzierte sich um 1,9% oder 40 Punkte auf 2.099, nachdem im Tagestief schon bis auf 2.087 Punkte gefallen war. Für den ATX-Prime-Index ging es um 1,8% bzw 18 Zähler auf 956 nach unten. Dabei wurden 5,47 (Mittwoch: 5,72) Mio Aktien umgesetzt.
Der Rückgang bei der Zahl der Beschäftigten ex Agrar in den USA fiel mit 467.000 Stellen deutlich über dem erwarteten Minus von 350.000 aus. Die Rückgänge seien nicht mehr ganz so katastrophal wie noch vor einigen Monaten, doch es werde auch in den kommenden Monaten zu weiteren Rückgängen der Beschäftigten kommen, erwartet ein Marktteilnehmer. Der Abwärtstrend halte an, einzig die Geschwindigkeit dürfte etwas abnehmen.
Bei den Einzelwerten schlossen vor allem die Bankentitel mit Abgaben. Hier fielen Erste Group Bank um 2,7% auf 18,84 EUR und Raiffeisen International gaben um 2,4% auf 24,70 EUR nach.
Besser als der Gesamtmarkt hielten sich die Aktien von Intercell, die um 2,2% auf 26,17 EUR vorrückten. Bereits am Mittwoch hatten sie mit einem Plus von 4,9% zu den Tagesgewinnern gehört. Zumtobel gaben ihre zwischenzeitlichen Gewinne ab und fielen um 2,5% auf 7,13 EUR.
Austrian Airlines legten um 0,3% auf 3,98 EUR zu. Die Fluggesellschaft hat ein weiteres Maßnahmenpaket zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit beschlossen. Um eine im europäischen Schnitt übliche EBIT-Marge von 6% bis 7% zu erreichen, müsse bis 2012 schrittweise eine Ergebnisverbesserung von etwa 200 Mio EUR erzielt werden, teilte AUA mit.
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July 02, 2009 11:55 ET (15:55 GMT)
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