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Börse Frankfurt/ETFs + Fonds: Die Auferstehung der BRIC-Staaten

DJ Börse Frankfurt/ETFs + Fonds: Die Auferstehung der BRIC-Staaten

28. Juli 2009. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Während der Aufwärtstrend an den 
internationalen Börsen weiter anhält, verzeichnen Market Maker sowohl im 
Fonds- als auch im ETF-Handel ein hohes Umsatzvolumen. Rege Nachfrage 
besteht vor allem nach Emerging Markets- und dabei insbesondere nach 
BRIC-Produkten. 
 
"Die Märkte in Brasilien, Russland, Indien und China kennen aktuell nur eine 
Richtung und legen permanent zu. Fonds, die in diesen Ländern anlegen, sind 
dementsprechend stark gefragt", berichtet Frank Wöllnitz von der ICF 
Kursmakler AG. Zu den beliebtesten Produkten in diesem Segment zählen nach 
Auskunft des Spezialisten unter anderem der DWS Russia (WKN 939855) oder der 
Indien-Fonds HSBC GIF Indian Equity AD (WKN 974873). Daneben sei auch das 
breiter ausgerichtete BRIC-Portfolio DWS Invest BRIC Plus LD (WKNs A0DP7Q 
bzw. A0DP7P) sehr gefragt. 
 
Auch im ETF-Markt spielt das Thema Emerging Markets aktuell eine starke 
Rolle. So verzeichnet etwa Marco Salaorno von der Société Générale hohe 
Umsätze im Lyxor ETF MSCI Emerging Markets (WKN LYX0BX) sowie im Lyxor ETF 
Brazil (WKN LYX0BE), die beide überwiegend gekauft werden. 
 
Starker Handel in Branchen-ETFs 
 
 
Stark gehandelt werden nach Auskunft von Salaorno auch Branchen-Produkte wie 
etwa der ETF auf die Versorger-Branche Lyxor ETF DJ STOXX 600 Utilities (WKN 
LYX0A3) oder der Lyxor ETF DJ STOXX 600 Industrial Goods & Services (WKN 
LYX0AT). Auch im Banken-ETF Lyxor ETF DJ STOXX 600 Banks (WKN LYX0AP) seien 
die Investoren rege. Einheitliche Trends wären insgesamt allerdings nicht 
auszumachen. 
 
Käufe, aber auch Gewinnmitnahmen 
 
 
Bernardus Roelofs, Leiter des ETF Sales Trading beim holländischen Market 
Maker Flow Traders, bestätigt die starke institutionelle Nachfrage nach 
BRIC-ETFs sowie nach Fernost-Produkten ohne japanische Aktien, wie etwa dem 
iShares MSCI Far East ex-Japan (WKN A0HGZS). "Allerdings war es in der 
vergangenen Woche so, dass wir zum Wochenbeginn nur Käufe verzeichnet haben. 
Gegen Ende der Woche wurden dann vor allem in China-ETFs auch zunehmend 
Gewinne mitgenommen", fügt der Händler hinzu und verweist in diesem 
Zusammenhang unter anderem auf den db x-trackers FTSE/XINHUA China 25 ETF 
(WKN DBX1FX). 
 
Europäische Bluechips gefragt 
 
 
Starke Käufe beobachtet Roelofs auch bei ETFs auf die großen europäischen 
Indizes DJ Euro Stoxx 50 oder auch dem marktbreiteren DJ Euro Stoxx. Gefragt 
seien hier vor allem der iShares DJ EURO STOXX 50 (WKN 935927) und der Lyxor 
ETF DJ EURO STOXX 50 (WKN 798328) sowie der iShares DJ EURO STOXX (DE) (WKN 
A0D8Q0). 
 
Erste Anzeichen für eine Korrektur? 
 
 
Auch Bastian Ohta von der Unicredit berichtet von Käufen im Bluechip-Segment, 
sieht aber bereits erste Signale für eine mögliche Trendwende: 
"Institutionelle Anleger verkaufen immer wieder große Blöcke Bluechip-ETFs. 
Hier und da ziehen zwar noch einige kleine Marktteilnehmer dem bestehenden 
Trend nach, sie werden jedoch klar von den Verkäufern übertrumpft. Der 
Optimismus der Privaten hinkt wie so oft hinterher und zeigt sich mit einer 
zeitlichen Verschiebung", kommentiert der Market Maker. Rein charttechnisch 
betrachtet sehe die Börse derzeit zwar rosig aus. Nach Ansicht von Ohta ist 
es jedoch fraglich, ob die Kursgewinne der vergangenen Wochen angesichts des 
desolaten Zustandes der Realwirtschaft gerechtfertigt seien. Andere Market 
Maker machen unterdessen bislang keine Anzeichen für ein Ende des 
derzeitigen Aufwärtstrends aus. 
 
© 28. Juli 2009/Karoline Koch 
 
Disclaimer 
Die nachfolgenden News werden Ihnen direkt von der Redaktion von 
boerse-frankfurt.de bereitgestellt. Die hierin enthaltenen Angaben und 
Mitteilungen sind ausschließlich zur Information bestimmt. Keine der hierin 
enthaltenen Informationen begründet ein Angebot zum Verkauf oder die Werbung 
von Angeboten zum Kauf eines Wertpapiers. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

July 28, 2009 09:00 ET (13:00 GMT)

© 2009 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
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Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

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