Die Gefahr einer erneuten Gas-Krise in Europa ist offensichtlich abgewendet. Nach langen Verhandlungen einigten sich die Ukraine, die Europäische Kommission sowie internationale Geldgeber am Freitag auf Finanzhilfen in Milliardenhöhe. Demnach will die Osteuropabank (EBRD) 300 Millionen Euro kurzfristiges Kapital und bis zu 450 Millionen Euro für Investitionen, die Weltbank bis zu 500 Millionen Euro und die Europäische Investitionsbank (EIB) bis zu 450 Millionen Euro an langfristigen Investitionshilfen zahlen.
Die Ukraine ist für Europa das wichtigste Erdgas-Transitland. Das Land ist von der Wirtschaftskrise massiv getroffen worden, hoch verschuldet und kann deshalb alleine seinen Zahlungsverpflichtungen für die Lieferung russischen Gases nicht nachkommen./dj/DP/edh
AXC0240 2009-07-31/19:30
