FinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | Nachrichten
FinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | NachrichtenFinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | NachrichtenFinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | Nachrichten
FinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | Nachrichten FinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | Nachrichten
FinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | NachrichtenFinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | NachrichtenFinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | Nachrichten
FinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | Nachrichten
 Suche Nachrichten-Suche 
Erweiterte SucheHier finden Sie Nachrichten zu Ihrem Suchbegriff - Sie können den Zeitraum angeben oder auch Suchbegriffe kombinieren  |  Mo. 22.03.2010
Benutzername:  Anmelden
Passwort:  
news aktuell  ·  Aktuelle news aktuell Nachrichten  ·  Archiv< zurück <  ·  Druckversion
05.08.2009 15:54

Merkel wusste seit 1996 von Atommüll-Risiken der Asse / Greenpeace fordert Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Bundestages

Hamburg / Hannover (ots) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war schon vor 13 Jahren über eine mögliche radioaktive Verseuchung des Trinkwassers durch das Atommüllager Asse II informiert. Dies geht aus einem Greenpeace vorliegenden Schreiben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) an das Bundesumweltministerium aus dem Jahr 1996 hervor. Die Untersuchungen des BfS zeigen auf, dass die Lagerung von Atommüll in Salzstöcken mit erheblichen Sicherheitsrisiken verbunden ist. So würde ein Voll-Laufen der Asse mit Wasser zu einer 100-fach über den zulässigen Grenzwerten liegenden Strahlenbelastung der Bevölkerung führen. Greenpeace fordert den Einsatz eines Untersuchungsausschusses im Bundestag, der prüft, inwieweit das Endlagerkonzept der Bundesrepublik durch diesen Behördenbericht nicht schon 1996 als gescheitert angesehen werden musste.

"Merkel ist eine Schlüsselfigur in der Endlagerpolitik und muss vor einen Bundestags-Ausschuss zitiert werden", sagt Greenpeace-Atomexperte Mathias Edler. "Sie hat gewusst, dass die Lagerung von Atommüll in Salz nicht sicher ist. Asse und Morsleben hätten sofort dicht gemacht, der Ausbau des Salzstocks in Gorleben gestoppt werden müssen." Morgen beginnt in Hannover der Parlamentarische Untersuchungsausschuss auf Landesebene zu den Vorgängen in der Asse. Die CDU/FDP-Mehrheit verhindert in Niedersachsen jedoch eine Vorladung Angela Merkels.

Das BfS warnte bereits 1996 davor, dass "größere Schwierigkeiten" in der Asse das Konzept der Endlagerung von Atommüll in Salzbergwerken in Frage stellen könnten. Das Endlager Morsleben sei "nicht mehr zu halten" und das geplante Endlager für hochradioaktive Abfälle im niedersächsischen Salzstock Gorleben "gefährdet".

Ungeachtet der Warnungen des BfS hat Angela Merkel als damalige Bundesumweltministerin noch im April 1998 die Betriebszeit von Morsleben um weitere fünf Jahre per Atomgesetzänderung verlängert. Erst eine von Greenpeace angestrengte Klage vor dem Oberverwaltungsgericht Magdeburg hat die weitere Einlagerung von Atommüll in der ehemaligen DDR-Deponie am 25. September 1998 gestoppt. Auch den Ausbau des Salzstocks Gorleben zum Endlager für hochradioaktive Abfälle hat sie durch eine Änderung des Atomgesetzes vorangetrieben.

"Weder die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung, noch die finanziellen Mittel eines Untersuchungsauschusses auf Landesebene reichen aus, um einen Skandal dieser Tragweite aufzuklären. Alle drei Endlagerstandorte werden außerdem vom Bund betrieben. Also muss jetzt auch der Bundestag aufklären", sagt Mathias Edler.

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Mathias Edler unter Tel. 0151-1805 3404 oder an Pressesprecher Patric Salize, Tel. 0171-8780 828. Weitere Informationen unter www.greenpeace.de

Originaltext: Greenpeace e.V. Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6343 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6343.rss2

© 2010 news aktuell

Diesen Artikel bookmarken bei ...

Diesen Artikel bei BlinkList bookmarken Diesen Artikel bei del.icio.us bookmarken Diesen Artikel bei Digg bookmarken Diesen Artikel bei Favoriten.de bookmarken Diesen Artikel bei Folkd bookmarken Diesen Artikel bei Google bookmarken Diesen Artikel bei Linkarena bookmarken Diesen Artikel bei live.com bookmarken Diesen Artikel bei Mister Wong bookmarken Diesen Artikel bei Mixx bookmarken Diesen Artikel bei MySpace bookmarken
Diesen Artikel bei OneView bookmarken Diesen Artikel bei Reddit bookmarken Diesen Artikel bei Scoop bookmarken Diesen Artikel bei Simpy bookmarken Diesen Artikel bei StumbleUpon bookmarken Diesen Artikel bei Tausendreporter bookmarken Diesen Artikel bei Technorati bookmarken Diesen Artikel bei Webnews bookmarken Diesen Artikel bei Wikio bookmarken Diesen Artikel bei Yahoo MyWeb bookmarken Diesen Artikel bei YiGG bookmarken
  Wie bewerten Sie die aktuell angezeigte Seite?    sehr gut  1 2 3 4 5 6  schlecht  
Startseite  ·   Nachrichten  ·   Aktienkurse  ·   Xetra-Orderbuch  ·   Nachrichten-Watchlist
Ad hoc-Mitteilungen  ·   Medien  ·   Impressum | AGB | Disclaimer  ·   Presse  ·   Mediadaten
RSS-News von FinanzNachrichten.de kostenlos für Ihren Browser und Ihre Homepage RSS XML
© 2000-2010 FinanzNachrichten.de: Aktie, Aktien, Aktienkurse, Nachrichten
FinanzNachrichten.de übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben!
Kurse: Lang & Schwarz Wertpapierhandel AG  ·  News-Kooperation: Investor Verlag