Der weltweit viertgrößte Rückversicherer
Hannover Rück hat im zweiten Quartal einen noch deutlich
größeren Gewinnsprung erzielt als erwartet. Unter dem Strich
verdiente der DAX-Konzern 203 Millionen Euro und damit gut
doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Analysten hatten im Schnitt mit
161 Millionen Euro gerechnet. Zu dem Anstieg trugen sowohl die
Verdopplung des Kapitalanlageergebnisses als auch ein um 90 Prozent
gestiegenes operatives Ergebnis bei. Für das Gesamtjahr strebt der
Vorstand weiterhin einen Gewinn von mindestens 5 Euro je Aktie an,
was etwa 600 Millionen Euro entspricht. Die Eigenkapitalrendite soll
sich auf mindestens 18 Prozent belaufen./stw/zb
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.
Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.
Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.
In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.
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