Anzeige
Mehr »
Freitag, 24.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Während Miner kämpfen, entsteht in Finnland der vielleicht billigste Bitcoin Europas
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
92 Leser
Artikel bewerten:
(0)

UPDATE: Sal. Oppenheim erhöht Kapital mit Hilfe der Dt Bank

DJ UPDATE: Sal. Oppenheim erhöht Kapital mit Hilfe der Dt Bank

(NEU: Weitere Details, Analyst, Finanzkreise, Aktienkurs) 
 
   Von Eyk Henning 
   DOW JONES NEWSWIRES 
 

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Privatbank Sal. Oppenheim erhöht ihr Eigenkapital mit Hilfe der Deutschen Bank um 300 Mio EUR. Die Einlage erfolgte durch die Anteilseigner und wurde von der Deutschen Bank finanziert, wie die Privatbank aus Luxemburg am Dienstag mitteilte. Das Traditionshaus habe dadurch ein Eigenkapital von rund 2,1 Mrd EUR und eine Gesamtkapitalquote von 13,3%.

Beide Banken hatten in der Vorwoche Gespräche über eine strategische Partnerschaft mitgeteilt. Die Stärkung des Eigenkapitals über 300 Mio EUR sei nun ein erster Schritt "der laufenden, sehr konstruktiven Gespräche" beider Häuser über eine Kapitalbeteiligung der Deutschen Bank an der angeschlagenen Privatbank.

Wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Dienstag zu Dow Jones Newswires sagte, dürften die Eigentümer des in Luxemburg ansässigen Geldhauses den Kredit für die Kapitalerhöhung in Form eigener Anteile an die Deutsche Bank zurückzahlen. "Das ist allerdings noch nicht fix, die Verhandlungen laufen noch", sagte die Person.

Eine weitere Kapitalerhöhung sei vorerst nicht geplant. Die grundsätzliche Stoßrichtung sei aber nach wie vor klar: "Die Deutsche Bank steht vor einen direkten Einstieg bei der Privatbank", fügte die Person hinzu.

Bei der jetzt erfolgten Kapitalerhöhung stand Sal. Oppenheim einem Zeitungsbericht zufolge unter großem Zeitdruck. Mit der Aussicht auf mindestens 300 Mio EUR frisches Kapital bis spätestens Ende August verzichtete die Ratingagentur Fitch im Juli darauf, die Bonität der Bank um vier Stellen von "A" auf "BBB-" zu senken, berichtete das "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Mit einer solchen Bewertung wäre die Privatbank nur eine Stufe vom Junk-Rating für fragwürdige Schuldner entfernt gewesen. Die Refinanzierungskosten der Bank wären damit erheblich gestiegen.

Die jetzige Kapitalerhöhung nehme daher vorerst den Druck von Sal. Oppenheim, sagte ein Analyst, der namentlich nicht genannt werden wollte. Die Deutsche Bank habe indes den Vorteil, zuerst die Bücher der Privatbank prüfen zu können, bevor sie sich zum Anteilseigner aufschwingt.

Wegen der Finanzkrise verbuchte die Sal. Oppenheim jr & Cie KGaA im vergangenen Jahr 117 Mio EUR Verlust. Um die Bilanz zu entlasten, hat die Bank ihre Industriebeteiligungen in eine vom Institut unabhängige Holding ausgegliedert, darunter auch ein großes Paket Arcandor-Aktien.

Anleger der Deutschen Bank ließ die Nachricht um die Frankfurter Großbank und Sal. Oppenheim am Dienstag kalt. Die Aktie der "Deutschen" geriet mit denen der US-Wettbewerber unter die Räder; bis zum Handelsende auf dem Frankfurter Parkett verlor sie knapp 5%. Die Veröffentlichung der Kapitalmaßnahme sei ein "Non-event" für die Aktie, sagten Händler.

Webseiten: www.deutsche-bank.de 
              www.oppenheim.de 
 
   - Von Eyk Henning, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 105, 
     eyk.henning@dowjones.com 
 
   DJG/eyh/maw/rio/kla 
 
Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

August 11, 2009 12:23 ET (16:23 GMT)

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.

© 2009 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.