Bremen (ots) - Bremen - Der Geschäftsführer der Bremer Beck's-Brauerei InBev Deutschland hat im Kampf gegen den Alkoholmissbrauch angekündigt, künftig noch stärker darauf zu achten, dass Jugendliche nicht zum Trinken verführt werden. "Jugendschutz ist für uns ein Top-Thema", sagte Jens Hösel dem "Weser Kurier" (Freitagausgabe). So gälten etwa für eigene Werbekampagnen strenge interne Richtlinien. "Wir kommunizieren in unserer Werbung zum Beispiel nicht, dass Bier attraktiv und sexy macht. Wir kommunizieren auch nicht, dass Bier die sportliche Leistung erhöht. Wir achten strikt darauf, und sind damit den gesetzlichen Vorgaben weit voraus, dass wir unsere Werbung nur in einem Umfeld platzieren, das gewährleistet, dass mindestens 70 Prozent des jeweiligen Publikums Erwachsene sind." Um speziell Fahranfänger davon abzuhalten, sich alkoholisiert ans Steuer zu setzen, habe InBev Deutschland in Kooperation mit Discotheken und dem ADAC Ende vergangenen Jahres die Internet-Kampagne "Geklärt, wer fährt" gestartet. "Bisher haben sich 40 000 Jugendliche an der Initiative beteiligt", sagte Hösel. Gesetzliche Verkaufs- oder Werbeverbote für Alkohol lehnt der Brauerei-Chef ab. "Wir meinen, dass damit wirtschaftlicher Schaden entsteht, ohne in der Sache voranzukommen." InBev Deutschland gehört zum weltgrößten Braukonzern Anheuser-Busch InBev mit Sitz in Leuven.
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