Anzeige
Mehr »
Montag, 16.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Mio. € Bewertung. Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
31 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Neue Regierung will konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien

DJ Neue Regierung will konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien

BERLIN (Dow Jones)--Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung will spätestens innerhalb des kommenden Jahres ein neues Energiekonzept für eine saubere, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung in Deutschland vorlegen. Die erneuerbaren Energien sollen konsequent ausgebaut und die Energieeffizienz weiter erhöht werden, heißt es in der am Samstag in Berlin veröffentlichten Koalitionsvereinbarung zwischen Union und FDP.

Die Kernenergie soll bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie durch erneuerbare Energien verlässlich ersetzt werden kann, als Brückentechnologie fungieren, weshalb sich die neue Regierung zu einer Laufzeitverlängerung bei Atomkraftwerken bereit erklärt. Mit den Betreibern sollen schnell nähere Regelungen unter anderem zu den Betriebszeiten der Kernkraftwerke oder zur Mittelverwendung getroffen werden. Das AKW-Neubauverbot im Atomgesetz bleibt bestehen. Das Moratorium zur Erkundung des Salzstockes Gorleben will die Regierung unverzüglich aufheben.

Das Ziel der künftigen Regierung sei "eine Energiepolitik aus einem Guss, die hinführt in ein völlig neues Zeitalter erneuerbarer Energien", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag bei der Vorstellung der Koalitionsvereinbarungen. Danach sollen "die erneuerbaren Energien den Hauptanteil an der Energieversorgung übernehmen". Konventionelle Energieträger sollen kontinuierlich durch alternative Energien ersetzt werden.

Die künftige Regierung will den Ausbau der erneuerbaren Energien entsprechend den bestehenden Zielvorgaben weiter fördern, das EEG sowie den unbegrenzten Einspeisevorrang erhalten. Zugleich soll jedoch die Förderung wirtschaftlicher und die Einspeisung ins Netz effizienter gestaltet werden. "Unser Ziel ist es, die erneuerbaren Energien so schnell wie möglich markt- und speicherfähig zu machen. Über- oder Unterförderungen sind zu vermeiden", heißt es im Koalitionsvertrag.

Eine Novelle des EEG wollen Union und FDP - wie vorgesehen - erst zum 1. Januar 2012 auf den Weg bringen. Die Große Koalition hatte das Gesetz für die Förderung regenerativer Energiequellen erst zum Januar dieses Jahres neu gefasst. Als Sofortmaßnahme will die neue Regierung die Reduzierung der EEG-Vergütung für modulare Anlagen, die vor dem 1.1.2009 in Betrieb waren, zurücknehmen.

Die künftige Regierung will die Rahmenbedingungen für die Modernisierung von Windkraftanlagen an Land (Repowering) verbessern und die Planungssicherheit für Windkraftprojekte auf See (Offshore) erhalten. Auch für eine ökologisch verträglichere Wasserkraftnutzung will die schwarz-gelbe Regierung die Bedingungen verbessern. Bei der Biomasse-Verstromung sollen organische Rohstoffe gegenüber nachwachsenden Rohstoffen stärker gewichtet werden.

Mit der Solarbranche und Verbraucherorganisationen will die künftige Regierung bei einer Anhörung in einen Dialog treten, "mit welchen Anpassungen kurzfristig Überförderungen bei der Photovoltaik vermieden werden können". Der Markt für reine Biokraftstoffe soll wiederbelebt und dafür ein Gesetzentwurf mit Wirksamkeit zum 1.1.2010 vorgelegt werden.

Die künftige Bundesregierung will sich dafür einsetzen, "die deutschen Übertragungsnetze in einer unabhängigen und kapitalmarktfähigen Netzgesellschaft zusammenzuführen und die Grenzkuppelstellen weiter auszubauen". Außerdem will sie "eine weitere Beschleunigung der Planungsverfahren im Leitungsbau angehen".

Um dem Wettbewerb auf dem Gasmarkt neue Impulse zu geben, wollen Union und FDP die Gasnetzzugangsverordnung neu fassen und den Zugang der Wettbewerber zu nicht genutzten Gastransport- und Speicherkapazitäten erleichtern.

-Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122, beate.preuschoff@dowjones.com

DJG/bep/ank

Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

October 24, 2009 08:34 ET (12:34 GMT)

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.

© 2009 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.