New York (BoerseGo.de) - In den USA ist die Rezession gemäß den am Vortag veröffentlichten Daten zum Bruttoinlandsprodukt des dritten Quartals vorüber. Darin wurde für diese Periode ein Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent ausgewiesen. Die Rückkehr der Expansion ist vor allem auf die von Präsident Barack Obama in Kraft gesetzten stimulierenden Programme zurückzuführen. Unter den Experten gibt es jedoch viele Stimmen, die bei einem Nachlassen der Konjunkturmaßnahmen auch mit einem Ende der Konjunkturerholung rechnen. Dieser Ansicht schließt sich ebenso der Zyklen-und Marktforscher Charles Nenner an. Dieser geht davon aus, dass die Wirtschaft in 2010 vor einem neuen Schwächeanfall steht. Hiefür spreche vor allem der anhaltende Anstieg der Arbeitslosigkeit und Beschäftigtenabbau. Er sieht die Arbeitslosigkeit im März 2010 auf eine Spitze stoßen. Nenner geht weiters nach wie vor davon aus, dass für ein weiteres Jahr ein Trend zur Deflation als größtes Konjunkturproblem zu sehen ist. Dabei beruft er sich auf einen 30jährigen Inflationszyklus. Schnäppchenjägern sei wegen der niedrigen Hypothekenzinsen zu Hauskäufen geraten. Die Zinsniveaus dürften bald viel höher stehen, führte Nenner gemäß einem Bericht von finance.yahoo.com gegenüber TechTicker weiter aus.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Huber Christoph, Redakteur)
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