Nach der misslungenen Rettung der Quelle Deutschland steht jetzt auch die österreichische Quelle-Tochter vor dem Ende. Ein vom Insolvenzverwalter gesetztes Ultimatum für einen möglichen Investor endet am kommenden Freitag. Momentan betrifft diese Zeitvorgabe nur einen konkreten Interessenten, Martin Lenz, der scheinbar bald Konkurrenz bekommt.
Nach Spekulationen um einen weiteren Investor, Michael Lielacher, einem Investmentbanker, folgt nun eine weitere Überraschung. Vor kurzem soll auch die Otto-Gruppe Interesse an dem Versandhaus bekundet haben. Otto hat bereits die Quelle Markenrechte, sowie Quelle Russland gekauft. (DER AKTIONÄR berichtete: "Arcandor: Schlussverkauf bei Quelle")
Die rund 1100 Mitarbeiter der Quelle Österreich sind dennoch bereits beim Arbeitsmarktservice angemeldet und erste Entlassungen sollen unmittelbar vor Weihnachten, am 17. Dezember ausgeführt werden.


