Die Postbank
Mit den Aussagen verdichten sich die Anzeichen, dass sich
Deutschlands Branchenprimus mit der Erhöhung seines fast
30-prozentigen Anteils an der größten deutschen Filialbank Zeit
lässt. Auch die Deutsche Bank hatte mehrfach betont, sich in dieser
Frage nicht unter Druck zu sehen. Im Februar 2012 fallen ihr ohnehin
weitere 27,4 Prozent der Postbank von deren Großaktionär Deutsche
Post
STELLENABBAU VERTEIDIGT
Jütte verteidigte den geplanten Abbau von fast 2.000 Stellen im Konzern bis 2012. "Wir haben in Summe schlichtweg den nicht unerheblichen Druck auf der Ertragsseite auszugleichen", sagte der Banker. Kündigungen werde es aber nicht geben. Alle Stellen sollten sozialverträglich abgebaut werden. Alleine die Fluktuation solle bei der Reduzierung von bis zu 1.700 Arbeitsplätzen helfen. Jütte unterstrich, der Wegfall jeder zehnten Stelle im Konzern habe nichts mit den Renditeerwartungen der Deutschen Bank zu tun.
Jütte bestätigte darüber hinaus, dass die Bank im Bereich
Zahlungsverkehrsabwicklung die Dresdner Bank als Kunden wieder
verlieren wird. Hintergrund ist, dass die Commerzbank
ISIN DE0008001009 DE0005140008 DE0008032004 DE0005552004
AXC0242 2009-12-01/18:27
