Die beiden Bergbaukonzerne BHP Billiton
Ursprünglich hatten beide Konzerne geplant, dass bis zu 15 Prozent des Eisenerzes aus dem Gemeinschaftsunternehmen auch zusammen vermarktet werden sollen. Sowohl Rio Tinto als auch BHP stehen wegen des Nachfrage-Einbruchs und der gefallenen Rohstoffpreise unter Druck. BHP Billiton hatte aus diesem Grund im November 2008 auch die Übernahme von Rio Tinto abgeblasen. Seitdem suchen beide Unternehmen gemeinsam nach Möglichkeiten, die Kosten zu senken. Rio Tinto ist zudem wegen der Übernahme des Aluminiumkonzerns Alcan hoch verschuldet und trennt sich derzeit von zahlreichen Randaktivitäten.
Die möglichen Synergien bezifferte Rio Tinto im Juni auf mehr als 10 Milliarden Dollar. Die Bergwerke beider Unternehmen liegen in derselben Gegend. Bei einem Zusammenschluss könnten dieselben Transport- und Hafenanlagen genutzt werden. Beide Konzernen sollen sich je zur Hälfte an dem Gemeinschaftsunternehmen beteiligen./nl/dct
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AXC0042 2009-12-06/19:29
