New York (BoerseGo.de) - Nach einem Bericht im Wall Street Journal muss sich das US-Finanzministerium bis zum Ende dieses Jahres entscheiden, ob es die Hilfszahlungen für die beiden staatlich kontrollierten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac über die bereits bewilligten 400 Milliarden Dollar hinaus weiter aufstocken soll. Bisher haben die beiden Unternehmen 112 Milliarden US-Dollar an staatlicher Kapitalspritze entgegengenommen. Die meisten Analysten halten es für unwahrscheinlich, dass sie den vollen Betrag von 400 Milliarden Dollar in Anspruch nehmen werden. Einige Experten vertreten allerdings die Meinung, dass das Finanzministerium und die Regulierer Vorsichtsmaßnahmen für den Fall ergreifen sollten, dass sich höher als erwartete Verluste einstellen.
Nach dem 31. Dezember müsste die US-Regierung für jede weitere Kapitalaufstockung die Zustimmung des Kongresses einholen. Bis dahin könnte eine Kapitalaufstockung einseitig erfolgen. Falls das Finanzministerium jetzt nicht die Gelder für die beiden Institute bereitstellt, dies aber nächstes Jahr tun muss, dann müsste in einem Wahljahr die Zustimmung des Kongresses eingeholt werden. Zur jetzigen Zeit würden weitere Finanzzuschüsse aber den Steuerzahler daran erinnern, dass die staatliche Rettung des Finanzsystems immer noch erhebliche Risiken birgt. Wenn die beiden Hypothekenfinanzierer ihre finanziellen Reserven erschöpfen und der Kongress keine weiteren Gelder bewilligt, dann hätte dies für Fannie Mae und Freddie Mac eine Restrukturierung im Rahmen eines Insolvenzverfahrens zur Folge.
Nach dem 31. Dezember müsste die US-Regierung für jede weitere Kapitalaufstockung die Zustimmung des Kongresses einholen. Bis dahin könnte eine Kapitalaufstockung einseitig erfolgen. Falls das Finanzministerium jetzt nicht die Gelder für die beiden Institute bereitstellt, dies aber nächstes Jahr tun muss, dann müsste in einem Wahljahr die Zustimmung des Kongresses eingeholt werden. Zur jetzigen Zeit würden weitere Finanzzuschüsse aber den Steuerzahler daran erinnern, dass die staatliche Rettung des Finanzsystems immer noch erhebliche Risiken birgt. Wenn die beiden Hypothekenfinanzierer ihre finanziellen Reserven erschöpfen und der Kongress keine weiteren Gelder bewilligt, dann hätte dies für Fannie Mae und Freddie Mac eine Restrukturierung im Rahmen eines Insolvenzverfahrens zur Folge.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)
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