IMMOFINANZ AG: Ergebnisse für das erste Halbjahr 2009/10
IMMOFINANZ AG / Halbjahresergebnis
17.12.2009
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Ad-hoc-Meldung
Wien, am 17. Dezember 2009
IMMOFINANZ AG: Ergebnisse für das erste Halbjahr 2009/10 (1. Mai bis 31. Oktober 2009)
- Umsatz: EUR 361,9 Mio. (-0,5%)
- EBITDA: EUR 211,0 Mio. (+34,4%)
- EBIT: EUR 224,6 Mio. (Vorjahr -1,849 Mrd.)
- EBIT währungsbereinigt: EUR 277,7 Mio.
- EBT: EUR 207,4 Mio. (Vorjahr EUR -2,648 Mrd.)
- EBT währungsbereinigt: EUR 241,7 Mio.
- Cashflow aus dem Ergebnis: EUR 173,9 Mio. (+81,8%)
- Buchwert / Aktie: EUR 4,96 (-18,7%)
- NAV / Aktie: EUR 5,62 (-20,6%)
- Ergebnis / Aktie: EUR 0,18 (Vorjahr EUR -3,34)
Die IMMOFINANZ AG verzeichnete im zweiten Quartal und damit auch im gesamten ersten Halbjahr des Wirtschaftsjahrs 2009/10 (1. Mai bis 31. Oktober 2009) eine positive Ergebnisentwicklung. Nach dem dramatischen Verlustjahr 2008/09 gab es im operativen Geschäft ebenso signifikante Verbesserungen wie bei Neubewertungen und Abschreibungen sowie beim Finanzergebnis. Dabei schlagen sich sowohl die Beruhigung der Marktsituation, die zu einer Stabilisierung der Immobilienwerte führte, als auch das erfolgreiche Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm positiv zu Buche.
Umsatz, EBITDA, Cashflow
Die Umsatzerlöse blieben mit EUR 361,9 Mio. im Jahresvergleich weitgehend unverändert (2008/09: EUR 363,7 Mio.). Die leichte Reduktion der Umsatzerlöse ist auf niedrigere Verkaufsvolumina von Wohnimmobilien in Serbien und Bulgarien sowie auf USD-Wechselkurseffekte, insbesondere in Russland und Polen zurückzuführen. Leicht gesunken sind auch die Mieteinnahmen, die EUR 264,0 Mio. nach EUR 273,5 Mio. erreichten. Die deutlich gesenkten Kosten sind insbesondere auf den Wegfall des Managementvertrags mit der Constantia Privatbank zurückzuführen und haben wesentlich zur Verbesserung des operativen Ergebnisses (EBITDA) beigetragen. Dieses erreichte EUR 211,0 Mio., ein Plus von 34,4% gegenüber dem Vorjahr (EUR 156,9 Mio.). Der Cashflow aus dem Ergebnis verbesserte sich signifikant von EUR 95,7 Mio. auf EUR 173,9 Mio.
Neubewertung, Abschreibungen, EBIT
Die Neubewertung von Liegenschaften brachte heuer einen positiven Ergebnisbeitrag von EUR 23,9 Mio., während im Vorjahr noch eine Abwertung von EUR 1,113 Mrd. notwendig war. Im Quartal ergab sich eine währungsbereinigte Neubewertung von EUR -34,9 Mio. Diese wird durch die währungsbedingte Neubewertung in Höhe von EUR 45,7 Mio. überkompensiert. Die Kosten aus Abschreibungen fielen mit EUR 10,2 Mio. auf ein im Vergleich mit dem Vorjahr (EUR 577,0 Mio.) geringfügiges Ausmaß. Insgesamt verbesserte sich daher das Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EBIT) um EUR 2,074 Mrd. auf EUR 224,6 Mio. Bereinigt um Währungseffekte beträgt das EBIT EUR 277,7 Mio.
Finanzergebnis, EBT
Das im Vorjahr durch Abwertungen von Finanzveranlagungen und von Anteilen an assoziierten Unternehmen noch stark belastete Finanzergebnis verbesserte sich um EUR 781,0 Mio. auf EUR -17,2 Mio. in der ersten Jahreshälfte 2009/10. Das führte im Verein mit dem stark gestiegenen EBIT zu einer massiven Verbesserung des Ergebnisses vor Ertragssteuern (EBT), das heuer EUR 207,4 Mio. erreichte, während 2008/09 noch ein Minus von EUR 2,648 Mrd. verbucht werden musste. Das währungsbereinigte EBT erreichte EUR 241,7 Mio.
Im zweiten Quartal war das Finanzergebnis mit EUR -53,6 Mio. negativ (nach positiven EUR 36,4 Mio. im Vorquartal aufgrund von Sondereinflüssen), wobei negative Währungseinflüsse durch positive Beiträge assoziierter Unternehmen (TriGranit) nur teilkompensiert wurden. Trotzdem war das Konzernergebnis mit EUR 27,3 Mio. im Quartal wiederum positiv.
Gewinn/Aktie, NAV
Die positive Ergebnisentwicklung führte dazu, dass heuer wieder ein Gewinn je Aktie von EUR 0,18 erzielt werden konnte, nachdem es 2008/09 noch einen Verlust von EUR -3,34 gab. Der Innere Wert je Aktie (Net Asset Value - NAV) liegt bei EUR 5,62 und der Buchwert bei EUR 4,96.
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