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INTERVIEW/VC Cockpit: Verhandlungen mit Lufthansa sind abgebrochen

DJ INTERVIEW/VC Cockpit: Verhandlungen mit Lufthansa sind abgebrochen

Von Kirsten Bienk 
   DOW JONES NEWSWIRES 
 

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat die Verhandlungen mit der Deutschen Lufthansa AG, Frankfurt, über Arbeitsbedingungen und Vergütungen als gescheitert erklärt. Die Tarifkommission der Gewerkschaft habe nun beim Vorstand die Einleitung einer Urabstimmung beantragt, sagte VC-Vorstandsmitglied Ilona Ritter am Montag im Gespräch mit Dow Jones Newswires. Die Urabstimmung werde aller Voraussicht nach von Mitte Januar 2010 an durchgeführt und dauere rund vier Wochen.

"Wir haben die Türen dennoch nicht zugeschlagen und hoffen, dass sich die Lufthansa bewegt", sagte Ritter. Klar sei aber, dass die Gewerkschaft der Airline keine Zugeständnisse ohne Gegenleistung mache.

Lufthansa wollte zum Stand der Verhandlungen im Detail keine Stellung nehmen. "Wir befinden uns im Dialog und kommentieren diesen nicht", sagte Sprecherin Claudia Lange.

Lufthansa und die Gewerkschaft haben sich nach weiteren Angaben Ritters trotz mehrerer Runden bei ihren Paketverhandlungen nicht auf einen Kompromiss einigen können. Dabei sei die Vergütung aktuell nicht das wichtigste Thema gewesen, sagte die Verhandlungsführerin. Viel wichtiger sei die Sicherung der Arbeitsplätze. Hier habe Lufthansa sich allerdings nicht auf verbindliche und belastbare Zusagen eingelassen.

Die Gewerkschaft hatte Ritter zufolge von Deutschlands größter Airline die Garantie verlangt, dass sich die diversen Zukäufe mittel- und langfristig nicht negativ auf die deutschen Arbeitsplätze im Konzern auswirken. Diese Zusage habe Lufthansa zwar mündlich gemacht, nicht aber schriftlich niederlegen wollen. "Wir wollen nicht zulassen, dass ausländische Arbeitsplätze mehr Wert sind als deutsche Arbeitsplätze", sagte Ritter weiter.

Mit Blick auf die Verhandlungen über den Vergütungstarifvertrag hat die Gewerkschaft indes sanftere Töne angeschlagen. "Wir haben signalisiert, dass wir vor dem Hintergrund der aktuellen Situation eine defensive Vergütungsrunde akzeptieren würden", sagte die Vertreterin der Arbeitnehmer.

Da sich aber die Vertreter der Airline nicht bewegt haben, "müssen wir nun sehen, dass wir den Druck etwas erhöhen können", sagte Ritter. Vielleicht führe die besinnliche Zeit um Weihnachten herum zu einem Wandel. Einen möglichen Streik sieht die Pilotengewerkschaft als letztes Mittel an.

Webseiten: www.vcockpit.de 
              www.lufthansa-financials.com 
   -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, 
   kirsten.bienk@dowjones.com 
   DJG/kib/bam 
Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

December 21, 2009 10:59 ET (15:59 GMT)

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