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Scoach/Scoach (Frankfurt) - DAX kämpft um die 5.800-Punkte-Marke

DJ Scoach/Scoach (Frankfurt) - DAX kämpft um die 5.800-Punkte-Marke

Der DAX hat sich aus seinem anfänglichen Minus heraus nach oben 
gearbeitet, es aber nicht ins Plus geschafft. In den ersten Handelsminuten 
lag er bei 5.770 Zählern und damit fast 40 Punkte unter seinem 
Schlusskurs. Über den Vormittag kämpfte der DAX um das 
Überschreiten der 5.800-Punkte-Marke. Derzeit notiert er bei 5.800 
Zählern. Die Vorgaben aus den USA waren gemischt, während die 
asiatischen Indizes vor allem wegen Gewinnmitnahmen ins Minus gedrückt 
wurden. Aus der Eurozone gab es eine weniger erfreuliche Nachricht. Die 
Erholung der Wirtschaft im Euroraum hat sich im vierten Quartal 2009 
abgeschwächt. Wie die Europäische Statistikbehörde am 
Donnerstag mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt nur noch um 0,1 Prozent 
gegenüber dem Vorquartal. Im dritten Quartal 2009 war die Wirtschaft 
der Eurozone noch um 0,4 Prozent gewachsen. 
 
Nach einem halben Handelstag lag genau die Hälfte aller DAX-Werte im 
Plus. Der DAX wurde von den Bankwerten gestützt. Die Gewinnerliste von 
der Commerzbank angeführt. Sie konnte um 1,97 Prozent zulegen. Die 
Deutsche-Bank-Aktie stieg um 1,58 Prozent. Die stärksten Abschläge 
mit jeweils 0,94 Prozent mussten die Aktien der Münchener 
Rückversicherung und der Siemens AG hinnehmen. 
 
Rohstoffe als Basiswert umsatzstark 
 
Knapp zwei Drittel aller Anleger gehen heute von einem fallenden DAX aus. 
Das geht aus dem Scoach-Put/Call-Sentiment-Barometer hervor.  Der 
Anteil gekaufter Puts und verkaufter Calls am Umsatz aller Hebelprodukte auf 
den DAX lag bei 59,51 Prozent. Das am stärksten gehandelte Hebelprodukt 
auf den DAX war ein  Turbo Bull (WKN: CG1370) der Citigroup, das von 
steigenden  Kursen bei einem Hebel von 7,12 profitiert. Das am 
stärksten gehandelte Hebelprodukt war ein Unlimited Turbo Zertifikat 
auf Brent Crude Rohöl ICE (WKN: CM3C3A) der Commerzbank, das steigt, 
wenn der Ölpreis fällt. Auf der Seite der Anlagezertifikate 
führten Rohstoffe als Basiswert die Most-Active-Liste an. Das 
umsatzstärkste Zertifikat war das Open-End Quanto Zertifikat auf Gold 
der Royal Bank of Scotland (WKN: A0AB84). An zweiter Stelle lag das Open-End 
Quanto Zertifikat auf Orangensaft (WKN: ABN3HU) und an dritter Stelle das 
Open-End Quanto Zertifikat auf Platin (WKN: A0AB86), jeweils von der Royal 
Bank of Scotland. 
 
Ausblick Termine 
 
13:45 
EWU: EZB-Zinsentscheid 
Prognose: 1  Letzter: 1 
 
14:30 
US: Produktivität ex Agrar 4. Quartal (endgültig) q/q 
 Prognose: 6.2  Letzter: 7.2 
 
14:30 
US: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Vorwoche) in Tsd. 
Prognose: 475  Letzter: 496 
 
14:30 
CA: Baugenehmigungen Januar m/m 
Prognose: 1.1  Letzter: 2.4 
 
14:30 
US: Lohnstückkosten 4. Quartal (endgültig) q/q 
Prognose: -4.4  Letzter: -1.5 
 
16:00 
US: Industrieaufträge Januar m/m 
Prognose: 1.2  Letzter: 1 
 
16:00 
CA: Ivey Einkaufsmanagerindex Februar 
Prognose: 55.1  Letzter: 50.8 
 
16:00 
US: Schebende Hausverkäufe Januar m/m 
Prognose: 1.5  Letzter: 1 
 
16:35 
EIA Erdgasbericht 
 
17:00 
US Wöchentliche Ankündigung 3- und 6-monatiger Bills 
 
18:00 
US: Ladenkettenumsatz Februar 
 
22:30 
US Wochenausweis Geldmenge 
 
22:45 
NZ: Großhandel Dezember 
 
Disclaimer 
Die nachfolgenden News werden Ihnen direkt von der Redaktion von Scoach 
bereitgestellt. Die hierin enthaltenen Angaben und Mitteilungen sind 
ausschließlich zur Information bestimmt. Keine der hierin enthaltenen 
Informationen begründet ein Angebot zum Verkauf oder die Werbung von 
Angeboten zum Kauf eines Wertpapiers. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

March 04, 2010 07:40 ET (12:40 GMT)

© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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