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Noch mehr schlechte Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt

Jochen Steffens

Nun sind auch noch die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe "überraschend" gestiegen. Analysten hatten nämlich einen Rückgang von 4.000 erwartet. Tatsächlich stiegen die Erstanträge jedoch um 11.000 auf 444.000.

Ein weiteres Indiz, das die schlechte Entwicklung auf dem US-Arbeitsmarkt bestätigt. Wie man im Diagramm erkennen kann, sind die Werte natürlich immer noch deutlich niedriger als im letzten Jahr, doch darum geht es nicht. Es geht darum, dass Werte über 400.000 Erstanträgen pro Woche (!) immer noch im Extrembereich liegen. Dazu einmal der langfristige Vergleich:

Sie sehen, Werte über 400.000 sind deutliche Zeichen einer Krise. So lange also die Erstanträge derart deutlich über 400.000 bleiben, kann man noch nicht von einer wirklichen Beruhigung am US-Arbeitsmarkt sprechen. Die Chance, dass sich der Abwärtstrend bei den Erstanträgen fortsetzt, hat sich zunächst nicht bestätigt.

Auch die Einzelhandelsumsätze enttäuschen

In diesen Kontext schlechter Nachrichten passt, dass sich die Einzelhandelsumsätze in den USA im Dezember schwächer als erwartet entwickelt haben. Sie sanken um 0,3% auf saisonbereinigt 352,985 Mrd. Dollar. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,5% gerechnet. Die Umsätze ohne Kfz verringerten sich um 0,2%. Hier war ein Zuwachs von 0,3% erwartet worden.

Auch das kein gutes Signal. Und damit geht das paradoxe Spiel weiter. Obwohl die letzten US-Konjunkturdaten alle schlechter waren, zeigen sich die Märkte eher wieder positiv. Die meisten Analysten kommentieren diese Stärke im Zusammenhang mit besseren Unternehmenszahlen (z. B. SAP). Meines Erachtens hängt es aber immer noch mit den sinkenden Risiken für Zinserhöhungen zusammen.

Überraschungseffekt

Wenn jedoch die Konjunkturdaten sich weiter verschlechtern und dies sich auch auf das Wirtschaftswachstum in den USA niederschlagen würde, könnte das zu einem negativen Überraschungseffekt werden. Denn eigentlich rechnen alle damit, dass die niedrigen Zinsen die US-Wirtschaft weiter stützen werden. Diese neue negative Tendenz bei den US-Konjunkturdaten sollte also bald wieder aufgehoben werden, ansonsten könnten die Börsen auf einmal aufschrecken.

Viele Grüße
Jochen Steffens

© 2010 Börse-Intern
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