WIEN (dpa-AFX/APA) - Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei
gutem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX
Prozent auf 2.606,36 Punkte. Einmal mehr gaben Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten den europäischen Leitbörsen eine Richtung. Nachdem sich die Indizes über weite Strecken ohne klare Tendenz zeigten, sorgten enttäuschende US-Daten vom Arbeitsmarkt und zum Geschäftsklima für die Trendumkehr ins Minus.
Unter den Schwergewichten zogen OMV
Einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg legten die Aktien des steirischen Leiterplattenherstellers AT&S auf das Wiener Börsenparkett. Die Aktie ging nach überraschend positiven Quartalszahlen als stärkster Wert im prime market mit einem Plus von 5,38 Prozent bei 7,64 Euro aus dem Handel. Das Unternehmen hat im dritten Jahresviertel des Geschäftsjahres 2009/10 einen deutlichen Margensprung erzielt: Trotz sinkender Umsätze konnte das Betriebsergebnis deutlich gesteigert werden.
Der niederösterreichische Versorger EVN
Die Verschmelzung von Immoeast und Immofinanz ist durch die Aktionäre mit 96-prozentiger Mehrheit angenommen worden. Beide Titel standen an der Börse unter Druck. Immoeast verloren 5,22 Prozent auf 3,63 Euro und Immofinanz schlossen um 3,94 Prozent leichter bei 2,44 Euro.
Die Strabag will entgegen der Gerüchte den niederländischen Baukonzerns Royal BAM Groep nicht übernehmen. Der Baukonzern sei weder an der Übernahme der Royal BAM Groep noch an einem anderen niederländischen Baukonzern interessiert, hieß es. Indessen hat Merrill Lynch das Kursziel für die Strabag-Aktie von 19,00 auf 20,00 Euro erhöht. Strabag büßten 3,95 Prozent auf 20,40 Euro ein.
Auch einige Analystenstimmen wurden bekannt. So haben die
Wertpapieranalysten von Exane BNP Paribas das Anlagevotum für die
Aktien des Ziegelherstellers Wienerberger
AXC0209 2010-01-21/18:42
