Stuttgart (BoerseGo.de) - Die gescheiterte Übernahme von Volkswagen könnte für den Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche auch hierzulande ein juristisches Nachspiel haben. Die Kanzlei CLLB aus München bereite gemeinsam mit einer internationalen Anwaltskanzlei für mehrere institutionelle Investoren Klagen vor, berichtet die "WirtschaftsWoche" unter Berufung auf Rechtsanwalt Franz Braun. Der Streitwert liege wenigstens im dreistelligen Millionenbereich.
In der vergangenen Woche hatte bereits eine Gruppe von US-Investmentfonds Klage gegen den Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche und die früheren Vorstände Wendelin Wiedeking und Holger Härter wegen angeblicher Kursmanipulation bei den Aktien von Volkswagen eingereicht. In der Klage fordern die Investmentgesellschaften Schadensersatz für Kursverluste in Höhe von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Durch die von Porsche ausgelösten Kursturbulenzen seien Investoren geschädigt worden.
