Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 27.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Hebt diese Aktie bald ab? Größtes Wolfram-Portfolio der USA vor der Neubewertung!?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
178 Leser
Artikel bewerten:
(0)

UPDATE: Unilever-Aktie gerät nach Gewinneinbruch unter Druck

DJ UPDATE: Unilever-Aktie gerät nach Gewinneinbruch unter Druck

(NEU: Weitere Details, Hintergrund, Aktienkurs, CEO Polman)

Von Michael Carolan 
   DOW JONES NEWSWIRES 
 

LONDON (Dow Jones)--Nach Vorlage der Viertquartalszahlen ist die Aktie des britisch-niederländischen Konsumgüterkonzerns Unilever unter Druck geraten. Im frühen Nachmittagshandel gab sie um rund 4% auf 21,63 EUR nach. Zuvor hatte der Konzern mit Sitz in London und Rotterdam ein um 24% auf 906 Mio EUR gefallenes Nettoergebnis gemeldet. Allerdings hatte das Unternehmen hier im Vorjahr von einigen Veräußerungen profitiert. Dass auch der Umsatz gefallen ist - auf 9,66 Mrd von 10,15 EUR - führte der Konzern hauptsächlich auf negative Wechselkurseffekte zurück.

Unilever-CEO Paul Polman stellte am Donnerstag das Volumenwachstum heraus, worauf der Konzern auch künftig besonders achten will: "Wir werden weiterhin auf Volumenwachstum setzen", sagte er. Darin liege der Schlüssel für langfristige Wertschöpfung. Zudem wolle das Unternehmen die operative Marge und den Cashflow von Jahr zu Jahr stetig und nachhaltig verbessern, fügte er hinzu. Im Schlussquartal stieg die operative Marge von Unilever dank gefallener Rohstoffpreise um einen Prozentpunkt.

Beim Streben nach Umsatz und Gewinn müssen Konsumgüterunternehmen ein Gleichgewicht zwischen Volumen und Preisen finden. Vor Polmans Berufung zum CEO wurde Unilever häufig kritisiert, das Volumen aus den Augen zu verlieren und eine aggressive Preispolitik zu betreiben. Polman selbst hatte bei der Übernahme des Unilever-Steuers angekündigt, diese Strategie ändern zu wollen. Seitdem setzt der Konzern Volumenwachstum vor Preiserhöhungen.

Immerhin profitierte das Unternehmen davon beim bereinigten Umsatz, der um 1,8% stieg. Diese Kennzahl wird von Experten genau beobachtet. Sie lässt Akquisitionen, Veräußerungen und Wechselkurseffekte unberücksichtigt und sagt etwas darüber aus, wie gut sich die Produkte verkaufen. Im Vorquartal hatte der bereinigte Umsatz allerdings um 3,4% zugelegt.

"Der Prozess, den wir gerade durchlaufen, erlaubt es uns, die Lücke zu den Klassenbesten zu verkleinern", sagte Polman weiter und ergänzte: "Es gibt noch viel zu tun." Das im Schlussquartal 2009 erzielte Volumenwachstum von 5% sei weniger auf die um 3,1% gefallenen Preise als mit Innovationen zurückzuführen, so Polman. Die Preise seien gekürzt worden, um wettbewerbsfähig zu bleiben und nicht, um das Volumen zu erhöhen.

2010 dürfte es deutlich schwieriger werden, Volumen und Marge zu steigern. Polman wird dann nicht auf fallende Rohstoffpreise vertrauen können. Für das laufende Jahr plant Unilever mit einem Anstieg der Inputkosten um 2% bis 3%. Um diese ausgleichen zu können, dürfte der Konzern nicht umhinkommen, die Preise bis zum Ende des Jahres anzuheben.

Polman ist noch aus einem anderen Grund weniger optimistisch für 2010. Die Konsumausgaben würden in diesem Jahr als Folge der Wirtschaftskrise weiter unter Druck geraten. Um das, was übrig bleibe, so Polman, werde ein harter Konkurrenzkampf entstehen.

Webseite: www.unilever.com 
 
   - Von Michael Carolan, Dow Jones Newswires, 
   +49 (0)69 29725 104, unternehmen.de@dowjones.com 
 
   DJG/DJN/ebb/kla 
Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 04, 2010 08:28 ET (13:28 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

© 2010 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.