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MIDDAY BRIEFING - Märkte

DJ MIDDAY BRIEFING - Märkte

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MÄRKTE AKTUELL (12.54 Uhr)

INDEX                Stand      +-% 
Nasdaq-Future        1.747      0,7 
S&P-500-Future       1.062      0,6 
Euro-Stoxx-50        2.659     -0,2 
Stoxx-50             2.394     -0,2 
DAX                  5.483      0,0 
FTSE                 5.103      0,2 
CAC                  3.597     -0,3 
Nikkei-225           9.933     -0,2 
EUREX                Stand  +-Ticks 
Bund-Future         123,93      -12 
 
 

AUSBLICK AKTIEN USA

Auf einen freundlichen Start deuten die US-Aktien-Futures zum Start am Dienstag an Wall Street hin. Hintergrund seien zunehmende Hoffnungen auf einen rettungsplan von EU und EZB für die Schuldenprobleme Griechenlands. James Hughes von CMC Markets rechnet mit "irgendeiner Art" von Gegenbewegung auf die Verluste vom Montag und betont, entscheidend dürfte werden, ob der Dow die 10.000er Marke wieder zurückerobern kann. Konjunkturseitig seien unterdessen keine Impulse zu erwarten.

Unternehmensseitig stehen Citigroup mit Aussagen von Unternehmenschef Pandit im Fokus, sich mehr auf das Wachstum in der Region China fokussieren zu wollen. Citigroup geben im Frankfurter Handel am Mittag 0,3% nach. Exxon Mobil verbilligen sich um 1,3%, nachdem die Regierung Ghanas den Kauf eines 4 Mrd-USD-Anteils am Jubilee-Ölfeld nach monatelangen Gesprächen blockiert hat.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in USD in Klammern):

13:30 Coca-Cola Co, Ergebnis 4Q (0,66)

22:01 Walt Disney Co, Ergebnis 1Q (0,39)

AUSBLICK KONJUNKTUR +

- US 
   16:00 Lagerbestände und Umsätze im Großhandel Dezember 
         Lagerbestände 
         PROGNOSE: +0,5% gg Vm 
         zuvor:    +1,5% gg Vm 
 
 

AKTIEN EUROPA

Wenig verändert - Händler sprechen von einem Stabilisierungsversuch nach dem Rückschlag der vergangenen Wochen. "Der Markt ist aber weiter volatil und angeschlagen, und das nicht nur charttechnisch", sagt ein Marktteilnehmer. Erst eine Rückkehr über die 200-Tage-Linie bei 2.702 Punkte wäre ein Entspannungssignal. Etwas gestützt werde die Stimmung von der Erholung des Euro. Auf Erholungskurs liegen vor allem Branchen, die in den vergangenen Wochen besonders stark verloren hatten. Sämtliche Indizes hatten am Vormittag aber schon zum Teil deutlich höher gelegen. Der Banken-Subindex steigt um 1,3%, der Rohstoff-Index um 1,3% und der Automobil-Index um 0,2%. Die Erholung stehe "fundamental auf ganz wackeligen Füßen, denn neu aufkommende Sorgen um Griechenland & Co oder die Konjunkturerholung können sofort wieder eine Verkaufslawine bei risikoreichen Investments auslösen", so ein Händler. Swatch legen nach neuen Geschäftszahlen um 5,5% zu. "Das Geschäft im vierten Quartal ist gut gelaufen, und dieser Trend hat sich offensichtlich auch im neuen Jahr fortgesetzt", sagt ein Händler.

AKTIEN TOKIO

Knapp behauptet - Relativ stabil hat sich die Börse in Japan angesichts enttäuschender US-Vorgaben gezeigt. Der Markt sei gestützt worden von gezielten Käufen von Einzelaktien von Unternehmen mit guten Geschäftszahlen. Gestützt habe auch, dass der Markt überverkauft aussehe, was weitere deutliche Einbußen unwahrscheinlich erscheinen lasse. Tendenziell verloren hätten - belastet vom starken Yen - vor allem Exportwerte wie Toshiba (-0,9%), Nikon (-0,8%), Advantest (-1%) und Mazda Motor (-2,2%). Dagegen seien beispielsweise SMFG (+2,1%) und Daikin (+0,3%) gesucht gewesen angesichts gut ausgefallener Geschäftszahlen. Zu einem Kurseinbruch kam es bei Koito Industries, einem Zulieferer der Flugzeugindustrie. Die Aktie verlor 33,5% auf 159 JPY nach einem Bericht, wonach das Unternehmen Sicherheitsdaten der vergangenen mehr als zehn Jahre überprüfen muss.

ANLEIHEN

Etwas leichter - Die Kurse am Anleihemarkt zeigen sich im Verlauf des Vormittagshandels am Dienstag von ihren Tagestiefs deutlich erholt, notieren aber weiter im Minus. Händler begründen die Erholung mit wieder zunehemender Risikoaversion vor dem Hintergrund wieder abbröckelnder früher Gewinne am Aktienmarkt. Der Bund-Future mit Fälligkeit im März war im Tagestief bis auf 123,75% gefallen und im Tageshoch bis auf 123,98% gestiegen. Grundsätzlich seien deutsche Staatsanleihen angesichts der Haushaltsprobleme in anderen Staaten des Gemeinsamen Währungsgebiets aber weiter als "sicherer Hafen" gefragt, heißt es von der Landesbank Hessen-Thüringen. Charttechnisch bleibe der Widerstand bei 124,66/70% die nächste entscheidende Hürde.

DEVISEN

Hoffnungen auf einen gemeinsamen Rettungsplan von EU und EZB für Griechenland stützen den Euro im Verlauf des Dienstagvormittag. Auslöser ist die vorzeitige Abreise von EZB-Präsident Trichet von einem Treffen hochkarätiger Notenbanker in Sydney. Der Franzose werde an einem für Donnerstag anberaumten informellen EU-Gipfel teilnehmen, sagte eine EZB-Sprecherin. Eigentlich wollte Trichet bis Mittwoch in Australien bleiben. Der Markt spekuliere nun auf einen Bailout für Griechenland, so ein Marktexperte. Auch charttechnisch wird der Euro zum Greenback gestützt. Im Falle einer technischen Gegenbewegung sehen Teilnehmer 1,3965 USD ins Visier rücken. Widerstände fänden sich auf dem Weg dorthin bei 1,3747 und um 1,3800 USD. Unterdessen verliert das Pfund Sterling sowohl zu Euro und Dollar. Das britische Handelsbilanzdefizit hat sich im Dezember stärker als erwartet auf 7,3 Mrd von 6,8 Mrd GBP erhöht. Die Feinunze Gold wird am Vormittag in London mit 1.070,00 USD gefixt, am Morgen wechselte sie für 1.070,95 USD den Besitzer.

Europa        Europa        New York 
           (Di, 12.54)   (Di, 7.52)  (Mo, Späthandel) 
EUR/USD      1,3703        1,3712        1,3659 
USD/JPY       89,61         89,56         89,30 
EUR/JPY      122,80        122,84        121,97 
EUR/GBP      0,8808        0,8773        --- 
EUR/CHF      1,4670        1,4677        --- 
=== 
   DJG/gos 
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(END) Dow Jones Newswires

February 09, 2010 06:55 ET (11:55 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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