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MIDDAY BRIEFING - Märkte

DJ MIDDAY BRIEFING - Märkte

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FEIERTAGSHINWEIS

DIENSTAG: In China und Hongkong bleiben die Börsen wegen der Feiertage zum "Chinesischen Neujahrsfest" geschlossen.

MITTWOCH: In China bleiben die Börsen wegen der Feiertage zum "Chinesischen Neujahrsfest" geschlossen.

MÄRKTE AKTUELL (13.05 Uhr)

Index                Stand %-Veränderung 
Nasdaq-Future        1.793      0,8 
S&P-500-Future       1.084      0,8 
Euro-Stoxx-50        2.699      0,6 
Stoxx-50             2.452      0,6 
DAX                  5.562      0,9 
FTSE                 5.211      0,8 
CAC                  3.631      0,6 
Nikkei-225          10.034      0,2 
EUREX                Stand    +-Ticks 
Bund-Future         123,37%     -10 
 
 

AUSBLICK AKTIEN USA

Freundlich - Nach dem verlängerten Wochenende aufgrund des Feiertages vor Vortag gehen Marktbeobachter von einem freundlichen Handelsbeginn aus. Der schwächere Dollar signalisiere einen wieder aufkeimenden Risikoappetit, sagt Marktstratege David Morrison. Neben dem Empire State Manufacturing Index für Februar steht der NAHB-Index zur Stimmungslage der Bauunternehmen im Februar zur Veröffentlichung an. Unternehmensseitig werden Merck, Kraft, Qwest, Abercrombie & Fitch sowie Whole Foods Geschäftsausweise vorlegen. Des Weiteren könne J.P. Morgan die Übernahme von Teilen des Energiehandelsgeschäft der RBS bzw Sempra Energy für 1,7 Mrd USD bekannt geben, so das "WSJ". Rigel Pharmaceuticals und AstraZeneca wollen gemeinsam ein Rheuma-Mittel entwickeln. Teva Pharmaceutical ist im vierten Quartal wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in Klammern):

13:00 Kraft Foods Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 0,45)

Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:

-     Merck & Co Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 0,78) 
 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR +

- US 
   14:30 Empire State Manufacturing Index Februar 
         PROGNOSE: 16,00 
         zuvor:    15,92 
 
   19:00 NAHB, Stimmungsindex Bauunternehmen Februar 
         PROGNOSE: 16 
         zuvor:    15 
 
 

AKTIEN EUROPA

Freundlich - Als Gründe für die Kursgewinne werden als sehr gut bezeichnete Geschäftszahlen von Barclays sowie der etwas erholte Euro genannt. Gleichwohl ist im Aktienhandel lediglich von einer Erholungsbewegung innerhalb der eingeleiteten Seitwärtsbewegung die Rede. Charttechnisch trifft der Euro-Stoxx-50 bei 2.750 Punkten auf Widerstand. Unterstützung findet sich bei 2.654 Zählern. Leicht positiv wird der deutsche ZEW-Index interpretiert. Der Index ist im Februar zwar gesunken, jedoch nicht so stark wie von Volkswirten erwartet. Weitere Reaktionen an den Märkten könnten im Tagesverlauf Aussagen vom EcoFin-Treffen der EU-Finanzminister zu Griechenland hervorrufen sowie diverse US-Konjunkturdaten. Die Geschäftszahlen von Barclays sind nach Einschätzung von Analyst nicht nur für die Aktie, sondern für den gesamten britischen Sektor eine positive Nachricht. Barclays gewinnen 7,3%, Lloyds 5,9% und der Sektor der Banken 1,4%. Dank der Abwrackprämien haben die Autoverkäufe in Europa ihren Höhenflug fortgesetzt. Der Sektor der Automobilwerte legt um 1,1% zu. Renault steigen um 1,7% und Daimler um 1,3%. Die Geschäftszahlen von L'Oreal werden eher mit Enttäuschung aufgenommen. L'Oreal verlieren 5,5%, der Sektor der Haushaltsgüter 1,1%.

AKTIEN TOKIO

Gut behauptet - Weil an den Aktienplätzen in China und den USA nicht gehandelt wurde, hätten die wichtigsten internationalen Vorgaben gefehlt, hieß es. Entsprechend dünn seien daher die Umsätze ausgefallen. Beherrschendes Thema sei die Offerte von Sumitomo zur Erhöhung des Anteils an Jupiter Telecommunications gewesen, sagten Händler. Sumitomo bietet bis zu 122,18 Mrd JPY, um die Beteiligung an Jupiter auf 40% von 27% zu erhöhen. Am Markt wurde das Angebot als überteuert eingestuft. Sumitomo verloren 4,4%, die Aktie des größten Jupiter-Aktionärs KDDI gewann dagegen 0,1%. Sumitomo Metal Mining zogen um 1,8% an und profitierten von Berichten, wonach das Unternehmen die Rohstoffausgaben anheben will. Die Aktien von Unternehmen mit großem Europa-Engagement gehörten aufgrund der Sorge über die Euro-Schwäche zu den Verlierern. So gaben Mazda Motor 2,3% ab.

ANLEIHEN

Knapp behauptet - Die Volatilität nehme tendenziell ab, heißt es. Der Bund-Future pendele sich um die 20-Tage-Linie bei 123,40% ein, so Händler. Tendenziell etwas belastend wirkt der ZEW-Index. Die Konjunkturerwartungen sind im Februar zwar gesunken, jedoch nicht so stark wie erwartet. Aus technischer Sicht bleibe das Bild eingetrübt, so Analysten. Vor dem Widerstand bei 124,00% liege bei 123,70% eine weitere Haltemarkt auf dem Weg. Unterstützungen lägen bei 123,00% und bei 122,96%/122,81%. Das Tagestief liegt bei 123,21% und das -hoch bei 123,53%.

DEVISEN

Der Euro hat sich zu Dollar und Yen etwas befestigt. Der Sprung über die Marke von 1,37 USD ist der Gemeinschaftswährung jedoch bislang versagt geblieben. Im Tagestief wechselte der Euro im asiatischen Geschäft mit 1,3581 USD den Besitzer. Angesichts stabiler Aktienmärkte dürften Euro-Pessimisten einen Teil der in den vergangenen Wochen aufgelaufenen Gewinne mitnehmen, so Händler. Nachdem bereits die Börsen in Tokio, Seoul und Sydney mit leichten Kursgewinnen geschlossen haben, tendieren auch die europäischen Aktienmärkte freundlich. Mit dieser Tendenz ging in den vergangenen Wochen zumeist auch eine Zwischenerholung des Euro einher. Die besser als erwartet ausgefallene ZEW-Konjunkturumfrage im Februar hat dagegen kaum Einfluss auf die Währungsbewegungen. Technisch unterstützt sei der Euro bei den jüngsten Tiefs bei 1,3580 USD. Bei 1,37 USD liege ein Widerstand. Der Dienstag scheint für den Euro ein guter Handelstag zu sein, so ein Händler. Beherrscht werde das Geschehen unverändert vom Thema Griechenland. Im Verlauf des Tages berät der Rat der EU-Finanzminister über das Sparprogramm der griechischen Regierung. Das Pfund Sterling hat zum Dollar und zum Euro nachgegeben. Die Verbraucherpreise in Großbritannien sind im Januar um zurückgegangen, Volkswirte hatten dagegen mit einem Anstieg gerechnet.

Die Feinunze Gold wurde am Vormittag in London mit 1.115,25 USD festgestellt, nachdem sie am Montagnachmittag mit 1.098,25 USD gefixt wurde.

Europa       Europa      New York 
            (13.05)      (7.40)   (Mo Späthandel) 
EUR/USD     1,3659       1,3639       1,3618 
USD/JPY      89,93        89,78        89,98 
EUR/JPY     122,86       122,45       122,52 
=== 
   DJG/flf 
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(END) Dow Jones Newswires

February 16, 2010 07:09 ET (12:09 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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