Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 14.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Vom Explorer zur Gelddruckmaschine? Dieser Goldwert zündet gerade die nächste Stufe
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
326 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Japanischer Gasversorger Osaka Gas will Mehrheit an Gasag - Kreise

DJ Japanischer Gasversorger Osaka Gas will Mehrheit an Gasag - Kreise

Von Klaus Hinkel 
   Dow Jones Energy Daily 
 

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Verkaufsprozess für die Mehrheit an dem Gasversorger Gasag ist in die heiße Phase gegangen. Neben dem französischen Staatskonzern GDF Suez zeige nun auch ein asiatisches Gasunternehmen Interesse, erfuhr Dow Jones Energy Daily aus Finanzkreisen. So habe der japanische Gasversorger Osaka Gas ein Gebot für das zum Verkauf stehende 68,4-prozentige Paket an der Gasag abgegeben. Das in der Region Kansai beheimatete Unternehmen wolle sich mit der Gasag-Beteiligung den Eintritt in den deutschen Markt sichern, sagte eine mit dem Vorgang vertrauten Person.

Osaka Gas verfügt in Europa über ein kleines Gasfeld in der Nordsee und betreibt in Spanien ein 800-MW-Gaskraftwerk.

Die bisherigen Gasag-Anteilseigner E.ON und Vattenfall haben ihre Anteile von 36,85% bzw. 31,575% an dem Berliner Gasversorger zum Verkauf gestellt. Ende Dezember hatten die beiden Energiekonzerne den Verkaufsprozess gebündelt und bieten ihre Anteile nun gemeinsam potenziellen Investoren an. Der Datenraum ist seit Anfang dieser Woche für Kaufinteressenten zugänglich, erfuhr Dow Jones Energy Daily. Der Abschluss des Deals wird für den kommenden Sommer anvisiert.

E.ON und Vattenfall wollten diese Informationen nicht kommentieren.

Der Wert der Berliner Gasag wird von Brancheninsidern auf rund 1 Mrd EUR geschätzt. Das gebündelte Gasag-Paket von E.ON und Vattenfall wäre demnach rund 600 Mio bis 700 Mio EUR wert. Der dritte Gasag-Anteilseigner GDF Suez (31,575%) ist ebenfalls an dem Erwerb der übrigen Gasag-Anteile interessiert.

Den Gasag-Anteilseignern E.ON und Vattenfall stehen bei dem Paketverkauf Goldman Sachs bzw. Sal. Oppenheim zur Seite. GDF Suez wird von der Deutschen Bank beraten, Osaka Gas vom M&A-Berater Fieldstone.

Allerdings gilt es nicht als sicher, dass sich die Gasag-Interessenten die Mehrheit an dem Berliner Gasversorger auch sichern können, denn die Stadt Berlin muss in den Verkaufsprozess mit einbezogen werden, da sie bei der Veräußerung der Anteile ein Mitspracherecht hat. Es ist keineswegs sicher, dass der Berliner Senat die Gasag-Mehrheit in den Händen eines einzelnen privaten Eigentümers sehen will. Außerdem läuft der Konzessionsvertrag mit der Stadt für das Gasnetz Ende 2013 aus.

Die E.ON AG verkauft ihren Gasag-Anteil im Rahmen des im vergangenen Jahr vollzogenen Verkaufs der Stadtwerkeholding Thüga. Der Gasag-Anteil gehört zu den vier Thüga-Beteiligungen, die nicht an das kommunale Erwerberkonsortium Integra/KOM 9 veräußert wurden. Vattenfall will sich im Rahmen eines Desinvestitionsprozesses von seinem Paket trennen. Beide Energiekonzerne haben bereits angekündigt, die Veräußerung ihrer Gasag-Anteile noch 2010 abschließen zu wollen.

- Von Klaus Hinkel; Dow Jones Energy Daily, 
   + 49 (0)69 - 29725 108, unternehmen.de@dowjones.com 
   DJG/hil/brb 
Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 26, 2010 11:19 ET (16:19 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

© 2010 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.