Düsseldorf (BoerseGo.de) - Der luxemburgische Premierminister und Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker hat den Finanzmärkten mit Konsequenzen gedroht, sollten diese eine Lösung der Griechenland-Krise verhindern. "Sollten die Griechen sich an die sehr stringenten Vorgaben halten und die Märkte dennoch gegen Griechenland spekulieren, werden wir die Märkte da nicht einfach durchmarschieren lassen", sagte Juncker. Man verfüge über "Folterwerkzeuge im Keller", die man notfalls auch zeigen werde. Wie man Griechenland konkret helfen könne, wollte Juncker aber erneut nicht sagen. Nach Vertragslage werde es nicht zu einem Bail out kommen. Klar sei auch, "dass die griechische Tragödie nicht von den Banken verursacht wurde, sondern von dem Land selbst", betonte der luxemburgische Premier.
Juncker glaubt nach eigenen Angaben nicht an einen Zerfall der europäischen Währungsunion. "Das ist für mich nicht eine absurde Idee", sagte Juncker zum "Handelsblatt". Wettbewerbsunterschiede gebe es auch im Dollarraum und könnten für sich genommen nicht zu einer Schwäche des Euros führen. "Tatsache ist allerdings, dass sich die Divergenzen tendenziell zu sehr verbreitert haben."
Juncker glaubt nach eigenen Angaben nicht an einen Zerfall der europäischen Währungsunion. "Das ist für mich nicht eine absurde Idee", sagte Juncker zum "Handelsblatt". Wettbewerbsunterschiede gebe es auch im Dollarraum und könnten für sich genommen nicht zu einer Schwäche des Euros führen. "Tatsache ist allerdings, dass sich die Divergenzen tendenziell zu sehr verbreitert haben."
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Baron Oliver, Redakteur)
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