USA: Persönliche Ausgaben steigen im Januar stärker als erwartet
WASHINGTON - In den USA sind die Ausgaben der privaten Haushalte im Januar stärker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 0,5 Prozent geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten einen Anstieg von 0,4 Prozent erwartet. Im Vormonat waren sie um 0,3 Prozent gestiegen.
USA: Bauausgaben fallen im Januar weniger stark als erwartet
WASHINGTON - In den USA sind die Bauausgaben im Januar weniger stark als erwartet gesunken. Im Vergleich zum Vormonat seien die Ausgaben um 0,6 Prozent zurückgegangen, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang um 0,7 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Ausgaben noch um 1,2 Prozent zurückgegangen. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat sanken die Bauausgaben im Januar um 9,3 Prozent.
USA: ISM-Index Industrie überraschend deutlich eingetrübt
WASHINGTON - In den USA hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager im Verarbeitenden Gewerbe überraschend deutlich eingetrübt. Der entsprechende Index sei im Februar von 58,4 Punkten im Vormonat auf 56,5 Punkte zurückgegangen, teilte das Institute for Supply Management (ISM) am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten mit 58,0 Punkten gerechnet.
Gutachten: IWF-Hilfe für Griechenland wäre möglich
BERLIN - Das hoch verschuldete Griechenland kann notfalls auch auf Hilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) bauen. Das hat ein Experten-Gutachten des Bundestages bestätigt. Nach dem am Montag in Berlin bekanntgewordenen Papier kann auch ein Land der Euro-Gruppe wie Griechenland Finanzspritzen des IWF nutzen. Diese fielen nicht unter Verbotsbestimmungen der europäischen Verträge, die Hilfen der Euro-Länder untereinander teilweise ausschließen.
Deutschland: Einfuhrpreise steigen erstmals seit langem
WIESBADEN - In Deutschland sind die Einfuhrpreise im Januar erstmals seit langer Zeit wieder gestiegen. Auf Jahressicht lag der Zuwachs bei 1,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Dies ist das erste Plus im Jahresvergleich seit Oktober 2008. Zuvor hatten vor allem sinkende Energiepreise zu teils deutlichen Preisrückgängen bei Importgütern geführt. Auf Monatssicht stiegen die Einfuhrpreise um 1,7 Prozent.
Kommunen fordern nach Tarifabschluss Hilfe vom Bund
BERLIN - Nach dem Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst in Bund und Kommunen drängen die Gemeinden auf finanzielle Hilfe. "Unsere Finanzlage war schon vor dem Tarifabschluss katastrophal. Sie ist nun noch schwieriger geworden", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, dem "Handelsblatt" (Montag). "Das heißt im Klartext: Der Bund muss sich sehr schnell in deutlich größeren Umfang an den Unterkunftskosten für Hartz-IV-Empfänger beteiligen." Außerdem müsse in der am Donnerstag startenden Gemeindefinanzkommission nicht nur über die Reform der Gewerbesteuern, sondern auch über die Verteilung der Aufgaben zwischen Bund, Ländern und Gemeinden geredet werden, sagte Landsberg.
China: Einkaufsmanagerindex Industrie gibt deutlich nach
PEKING - In China hat sich die Stimmung in der Industrie deutlich verschlechtert. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex ist im Februar von 55,8 Punkten im Vormonat auf 52,0 Punkte zurückgegangen, wie der Handelsverband China Federation of Logistics and Purchasing (CFLP) am Montag in Peking mitteilte. Es ist der zweite Rückgang des Indikators in Folge, nach teils deutlichen Zuwächsen in den Vormonaten. Vor allem die wichtigen Teilkomponenten Produktion und Neuaufträge gaben spürbar nach.
Eurozone: Einkaufsmanagerindex Industrie steigt stärker als zunächst ermittelt
LONDON - Im Euroraum hat sich die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe im Februar etwas stärker aufgehellt als zunächst ermittelt. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex sei von 52,4 Punkten im Vormonat auf 54,2 Punkte gestiegen, teilte das Forschungsunternehmen Markit am Montag in London mit. Damit revidierte das Institut seine Erstschätzung von 54,1 Punkten leicht nach oben.
Eurozone: Arbeitslosenquote verharrt auch im Januar auf 9,9 Prozent
LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Arbeitslosenquote im Januar überraschend stabil geblieben. Die saisonbereinigte Quote sei auf dem revidierten Wert des Vormonats von 9,9 (zuvor: 10,0) Prozent verharrt, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Montag in Luxemburg mit. Ökonomen hatten im Schnitt hingegen mit 10,1 Prozent gerechnet. Die Arbeitslosenquote liegt damit bereits den dritten Monat in Folge mit 9,9 Prozent knapp unter zehn Prozent.
Eurogruppen-Chef Juncker droht Spekulanten gegen den Euro
ATHEN/BRÜSSEL - Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker will gegen Finanzmarkt-Spekulationen gegen Griechenland notfalls hart vorgehen. "Wir haben die Folterwerkzeuge im Keller, und wir zeigen sie, wenn es nötig ist", sagte der luxemburgische Ministerpräsident dem Handelsblatt (Montagsausgabe). "Wir müssen das Primat der Politik wieder stärken, sie muss die Finanzmärkte stoppen können", so Juncker. Die Politik sei nur soweit erpressbar, wie sie sich erpressen lasse.
Arbeitslosigkeit in Euro-Ländern stabil
LUXEMBURG - Trotz der Wirtschaftskrise hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt in den 16 Euro-Ländern überraschend stabilisiert. Im Januar verharrte die saisonbereinigte Arbeitslosenquote bei 9,9 Prozent, teilte die Statistikbehörde Eurostat am Montag in Luxemburg mit. Damit bleibt die Quote bereits den dritten Monat in Folge stabil und liegt knapp unter zehn Prozent. "Man sieht eine leichte Entspannung", sagte ein Statistiker. Dennoch ist die Zahl der Menschen ohne Job weiter auf dem höchsten Stand seit elf Jahren.
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AXC0189 2010-03-01/17:08
