Die Wertpapieranalysten von Morgan Stanley haben in ihrer jüngsten Studie das Anlagevotum für die Aktien der heimischen Österreichische Post von "underweight" auf "overweight" nach oben genommen. Gleichzeitig wurde das Kursziel von 21,0 auf 25,0 Euro erhöht und die Gewinnschätzungen nach oben angepasst.
Die Spezialisten prognostizieren eine steigende Dividende, da der Cash-Flow ihren Berechnungen zufolge bis 2012 steigen wird. Sie verweisen auf die eigenen Angaben der Post, die zumindest 75 Prozent des Nettoüberschusses als Dividende ausschütten möchte. Schon jetzt sei die Post-Aktie mit einer Dividendenrendite von acht Prozent attraktiv.
Außerdem rechen die Experten mit einer Erhöhung der Briefmarkenpreise. Zuletzt hatte die Post die Preise 2003 um acht Prozent erhöht, Morgan Stanley rechnet mit einem Preisanstieg von vier Prozent bis 2012.
Das Ergebnis je Post-Aktie sehen die Analysten im Jahr 2010 bei 1,79 Euro. In den Jahren 2011 und 2012 soll der Dienstleister 1,92 bzw. 2,51 Euro je Anteilsschein erwirtschaften. Den Experten zufolge wird die Post 2010 einen Betrag von 1,60 Euro je Aktie als Dividende ausschütten. Die Auszahlung für 2011 und 2012 prognostizieren sie auf 1,75 bzw. 2,0 Euro je Titel. Am Freitag gegen 10.45 Uhr notierten die Post-Papiere an der Wiener Börse mit einem Plus von 0,74 bei 20,40 Euro.
Analysierendes Institut Morgan Stanley
(Schluss) sma/mas
ISIN AT0000APOST4 WEB http://www.post.at
AFA0010 2010-03-05/10:49
